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Kintop - das Nachmittagskino für Seniorinnen und Senioren,
verbunden mit Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen


Das Kino Rätia, die Pro Senectute Graubünden und eine Gruppe Seniorinnen und Senioren griffen eine Idee aus Heiden in Appenzell Ausserrhoden auf: ein Nachmittagskino für Menschen im Seniorenalter. In mehreren Sitzungen wurde in der Folge für Thusis ein Projektbeschrieb erstellt, es wurden Finanzierungsmodelle erarbeitet und die Arbeitsgruppe strukturierte sich, indem einzelne Ressorts geschaffen wurden.

 

Programm 2012/1

 


Fr 10. Februar
Fr 9. März
Fr 13. April
Fr 11. Mai
Fr 15. Juni










14:00
14:00
14:00
14:00
14:00








Tong Tana, das verlorene Paradies
Wir Wunderkinder
Die Blechtrommel
Ich denke oft an Piroschka
Die Spaziergängerin von Sans-Souci

 

Fr 10. Februar 14:00

tong tana

Tong Tana, das verlorene Paradies
Regie: Björn Cederberg, S/GB/D, 1989, deutsch, 88‘

Eine schwedische Filmcrew reiste in die Tiefe des bedrohten Regenwaldes im malaisischen Borneo, um diesen poetischen Dokumentarfilm über die Notlage des Penan-Volkes zu drehen und dem sehr unüblichen Verbündeten dieser Eingeborenen, dem jungen Schweizer Bruno Manser, zu begegnen. Dieser hatte sich von der Zivilisation abgekehrt und sich den Penan angeschlossen, um ihnen beim Kampf gegen die internationalen Holzausbeuter und Zerstörer ihres Lebensraumes zu helfen. Bruno wurde als Störefried verfolgt und ist seit Mai 2000 verschollen.

Am Ende der Filmvorführung wird Brunos Buder Erich anwesend sein.

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Fr 9. März 14:00

wir wunderkinder

Wir Wunderkinder
Regie: Kurt Hoffmann, D 1958, deutsch, 108‘

Der Film zeigt den Lebensweg des Journalisten Hans Boeckel über 40 Jahre – von der Vorkriegszeit, durch den Krieg bis zur Wirtschaftswunderzeit der Bundesrepublik. In der Nazi-Zeit wird er arbeitslos und überlebt den Krieg mit Hilfe seiner dänischen Frau Kirsten und ihrer Familie. Erst in den 1950er Jahren fasst er wieder Fuss und arbeitet erfolgreich für eine Zeitung. Viel spannender verläuft die Vita seines sinisteren Schulfreundes Bruno Tiches, der vom NS-Funktionär zum Schwarzhändler und schliesslich zum Generaldirektor mutiert. Wir begegnen den wunderbaren Schauspielern Hansjörg Felmy und Anna von Koczian in Glanzrollen.

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Fr 13. April 14:00

blechtrommel

Die Blechtrommel
Regie: Volker Schlöndorff, D/PL/F/Jug. 1979, deutsch, 142’

Danzig, 1924. In der Familie Matzerath kommt ein Kind zur Welt. Vom Augenblick seiner Geburt an ist der kleine Oskar ein überaus frühreifes, hellhöriges Bürschchen. Schon in den Armen seiner Mutter beginnt der Säugling seine Umwelt mit grosser Skepsis zu betrachten. Zu seinem dritten Geburtstag bekommt Oskar eine Blechtrommel geschenkt. An diesem Tag beschliesst er, sein Wachstum einzustellen, indem er die Kellertreppe hinunterstürzt…

Schlöndorffs «Blechtrommel» ist eine brillant inszenierte, opulente Verfilmung voller sinnlicher Kraft des gleichnamigen Romans von Günter Grass.

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Fr 11. Mai 14:00

piroschka

Ich denke oft an Piroschka
Regie: Kurt Hoffmann, D 1955, deutsch, 93’

Andreas, ein deutscher Austauschstudent in Ungarn, kann sich einfach nicht entscheiden. Zwei Frauen fordern seine ganze Aufmerksamkeit: Mit der attraktiven und weltgewandten Greta hat er einen wundervollen Abend in Budapest verbracht. Doch da ist auch noch Piroschka, die temperamentvolle 17jährige Tochter des Bahnhofvorstehers Istvan, bei dem Andreas während seiner Ferien wohnt. Piroschka zeigt ihm die ungarische Lebensfreude, und Andreas wird mehr und mehr von ihr und diesem Zauber gefangen genommen. Diese bezaubernde Komödie war einer der grössten Erfolge des deutschen Nachkriegskinos. Mit Gunnar Möller, Liselotte Pulver, Gustav Knuth

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Fr 15. Juni 14:00

die spaziergängerin

Die Spaziergängerin von Sans-Souci
Regie: Jacques Rouffio, F 1982, deutsch, 110’

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Josef Kessel. Entstanden ist ein melodramatischer Liebesfilm mit politischen Bezügen, der manchmal konstruiert wirkt und die heraufbeschworene Nazi-Zeit eher als nostalgisch angehauchte Zeitkulisse einsetzt. Auch wenn nicht alles plausibel ist, handelt es sich um einen fesselnden, spannenden Film. Sehenswert ist «Die Spaziergängerin von Sans-Souci» vor allem wegen Romy Schneider in ihrer letzten Rolle, die sowohl Lina Baumstein als auch Elsa Wiener spielt. Für die deutsche Synchronfassung konnte sich Romy Schneider nicht mehr selbst synchronisieren. Sie starb am 28. Mai 1982.

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