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September 2016



Mi 14.
Do 15.
Fr 16.
Fr 16.
Fr 16.
Sa 17.
Sa 17.
Sa 17.
So 18.
So 18.




20:15
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14:00
19:00
21:15
16:30
19:00
21:15
16:30
20:15

 


Me Before You - Ein ganzes halbes Jahr
Me Before You - Ein ganzes halbes Jahr
Der grosse Sommer
The Assassin - Nie Yin Yang
Me Before You - Ein ganzes halbes Jahr
BFG - Big Friendly Giant (3D)
Me Before You - Ein ganzes halbes Jahr
The Assassin - Nie Yin Yang
BFG - Big Friendly Giant (3D)
The Assassin - Nie Yin Yang



Do 22.
Fr 23.
Fr 23.
Sa 24.
Sa 24.
So 25.




20:15
19:00
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19:00
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20:15

 


Ama-San
El olivo
Ama-San
Ama-San

El olivo
El olivo



Mo 26.
Di 27.
Mi 28.
Mi 28.
Do 29.
Fr 30.
Sa 1.
Sa 1.
So 2.




20:15
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14:45
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20:00
19:00
21:30
20:15

 


The Rolling Stones in Cuba - Havana Moon
The Rolling Stones in Cuba - Havana Moon
Wallace & Gromit
(Zauberlaterne)
Acorda Brasil - The Violin Teacher
Peur de rien
The Big Lebowski (Kinodisko)
Peur de rien
Acorda Brasil - The Violin Teacher
Acorda Brasil - The Violin Teacher

 

Oktober 2016



Mi 5.
Do 6.
Fr 7.
Fr 7.
Sa 8.
Sa 8.




20:15
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19:00
21:15
20:15
20:15

 


Médecin de campagne
Wiener-Dog
Médecin de campagne
Wiener-Dog
Buon Appetito
Médecin de campagne



Di 11.
Do 13.
Fr 14.
Fr 14.
Sa 15.
Sa 15.
So 16.




20:15
20:15
19:00
20:45
19:00
21:00
20:15

 


Coming Out Day
Un juilf pour l'éxemple
Un juilf pour l'éxemple
Tschick
Tschick
Un juilf pour l'éxemple
Tschick



Do 20.
Fr 21.
Fr 21.
Fr 21.
Sa 22.
Sa 22.
Sa 22.
So 23.
So 23.




20:15
14:00
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16:30
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21:15
16:30
20:15

 


Maggie's Plan
Saint Jacques
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika
Maggie's Plan
Findet Dorie
Maggie's Plan
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika
Findet Dorie
Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika



Mi 26.
Do 27.
Fr 28.
Fr 28.
Sa 29.
Sa 29.
So 30.




14:45
20:15
19:00
21:15
19:00
21:15
20:15

 


Ausgerechnet Wolkenkratzer!
Looking Like My Mother
Looking Like My Mother
Sing Street
Sing Street
Looking Like My Mother
Sing Street


 

Mi 14. 20:15 (deutsch)
Do 15. 20:15 (E/d)
Fr 16. 21:15 (E/d)
Sa 17. 19:00 (deutsch)

 

Me before you – ein ganzes halbes Jahr
Regie: Thea Sharrock, USA 2016, 111’, ab 12/14

Louisa Clark (Emilia Clarke) ist Mitte zwanzig und wohnt noch bei ihren Eltern, einer typischen Arbeiterfamilie, in einer britischen Kleinstadt. Nach dem Verlust ihrer Arbeit in einem kleinen Café läuft ihre Jobsuche nicht gerade erfolgreich, bis sie zu einem Vorstellungsgespräch bei der ansässigen Familie Traynor erscheint. Aus der Not nimmt Louisa den Pflegejob an und muss zu ihrer Überraschung feststellen, dass es sich bei dem Pflegebedürftigen um den Sohn des Hauses handelt.
Gezeichnet von einem schweren Motorradunfall nimmt Will Traynor (Sam Claflin) kaum noch am Leben teil. Unrasiert mit langen Haaren und jeder Menge Zynismus, macht er nicht nur sich selbst das Leben schwer. Will wirkt wie das komplette Gegenteil der aufgeweckten und lebensfrohen Lou. Sie beschliesst, das Beste aus ihrem Job zu machen und Will wieder ein Stück Lebensfreude zurückzugeben. Missglückte Kochversuche, Filme mit Untertiteln und ein Ausflug auf die Pferderennbahn bringen die beiden einander näher.

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Fr 16. 14:00

 

Der grosse Sommer
Regie: Stefan Jäger, CH 2015, deutsch, 98’, ab 8

Der ehemalige Schwingerkönig Anton Sommer (Mathias Gnädinger) lebt zurückgezogen in seiner kleinen Wohnung. Am liebsten vertreibt sich der Rentner seine Zeit mit dem Basteln von Flaschenschiffen. Doch wie soll man sich konzentrieren, wenn man ständig von den Nachbarn gestört wird? Denn der Junge Hiro (Loïc Sho Güntensperger), Enkel der Vermieterin (Monica Gubser), macht ständig Radau. Er träumt davon, ein grosser Sumoringer zu werden, wie sein Vater es war.

Als Hiros Grossmutter unerwartet stirbt, bittet der 10-jährige Junge seinen Nachbarn, ihn nach Japan zu begleiten. Er möchte dieselbe Sumoschule besuchen, auf der auch schon sein Vater ausgebildet wurde. Anton Sommer ist von diesem Vorschlag überhaupt nicht begeistert und weist den Jungen und neuen Besitzer des Hauses zuerst zurück. Als dieser jedoch mit der Kündigung seiner Wohnung droht, willigt der Schwingerkönig schliesslich ein, und so beginnt für die beiden ein grosses Abenteuer.

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Sa 17. 16:30
So 18. 16:30

 

BFG Big Friendly Giant (3D)
Regie: Steven Spielberg, USA 2014, deutsch, 117’, ab 8

Das bezaubernde Märchen The BFG - Big Friendly Giant erzählt die Geschichte einer ganz speziellen Freundschaft: Ein Londoner Waisenmädchen (Ruby Barnhill) lernt eines Tages einen geheimnisvollen Riesen (Oscar-Gewinner Mark Rylance) kennen, der nachts zu später Stunde mit einer Trompete etwas Magisches durch offene Fenster pustet. Als der Riese dabei Sophie bemerkt, nimmt er sie mit ins Land der Träume und Riesen. Aus der anfänglichen Skepsis erwächst schon bald eine enge Freundschaft zwischen den beiden Aussenseitern, denn gemeinsam haben sie ein Ziel: Sie müssen die Königin von England überzeugen, dass böse Riesen existieren, die eine Gefahr für alle bedeuten. Zusammen schmieden sie einen ausgeklügelten Plan, wie sie diese für immer loswerden können.

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Fr 16. 19:00
Sa 17. 21:15
So 18. 20:15

 

The Assassin - Nie yin niang
Regie: Hou Hsiao-Hsien, Thailand/China 2015, OV/d/f, 105', ab 16
China während der Tang-Dynastie im 9. Jahrhundert: Die zehnjährige Generalstochter Nie Yinniang wird von einer Nonne entführt und von dieser dann zur Killerin ausgebildet, welche dann Jahre später mit Martial-Arts-Künsten unbeliebte und korrupte Politiker um die Ecke bringt. Sie ist dabei so erfolgreich, dass man ihr nachsagt, dass sie die beste auf dem Gebiet sei.

Eines Tages erhält Nie (Shu Qi) den Auftrag, ihren Cousin Tian Jian (Chang Chen) umzubringen, welcher über eine der grössten Armeen in China befehligt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Tian und Nie einander zur Heirat versprochen wurden. So kehrt Nie nach 13 Jahren wieder in ihre Heimat zurück und muss sich dabei zwischen Tian und ihrer Ausbilderin entscheiden.

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Do 22. 20:15
Fr 23. 21:15
Sa 24. 19:00

 

Ama-San
Regie: Claudia Varejao, Portugal 2016, OV/d, 90’, ab 14/16

Seit über 2'000 Jahren gibt es in Japan die AMA-SAN - wörtlich: Frauen des Meeres. Es sind ältere, erfahrene Frauen die nach Muscheln, Seeigeln und Perlen tauchen und so ihre Familien ernähren. Die Regisseurin Claudia Varejao portraitiert eine Gruppe dieser charakterstarken Frauen zwischen ihrer anspruchsvollen Arbeit im Meer, ihren Familien und einem modernen japanischen Alltag.

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Fr 23. 19:00
Sa 24. 21:15
So 25. 20:15

 

El olivio
Regie: Iciar Bollain, Spanien 2016, OV/d, 100’. ab 10/14

Alma gehört zu einer Familie, die seit Generationen eine Oliven-Plantagebewirtschaftet. Die rebellische junge Spanierin hat ein inniges Verhältnis zu ihrem Grossvater. Doch dieser spricht nicht mehr - seit seine Kinder gegen seinen Willen einen 2000 Jahre alten Olivenbaum verkauft haben. Weil der Grossvater immer schwächer wird, beschliesst Alma, den Baum heimzuholen. Er steht mittlerweile im Bürohaus eines Energie-Unternehmens in Deutschland, das ihn zu Werbezwecken verwendet. Über Social Media sucht Alma Verbündete für ihr Vorhaben. Und sie überredet einen Onkel sowie einen engen Freund, mit ihr per Sattelschlepper nach Deutschland zu fahren - ohne irgendeinen konkreten Plan zu haben...

«El Olvio» ist ein sehr schön inszenierter, herznaher Film über eine jungen Frau, die auszieht, das eigentlich Unmögliche zu versuchen. Geschickt verbindet die spanische Regisseurin Icíar Bollaín eine persönliche Familiengeschichte mit universellen Themen, etwa dem Schutz der Umwelt oder dem Umgang mit der Wahrheit. Die Story stammt - wie schon für Bollaíns letzten Kinoerfolg «También la lluvia» - von Paul Laverty, der auch zahlreiche Drehbücher für Ken Loach verfasst hat. «El Olvio» ist Kino voller wunderbarer tragikomischer Elemente, herausragend gespielt, mit stimmigen Bildern und einem betörenden Soundtrack.  

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Mo 26. 20:15
Di 27. 20:15

 

The Rolling Stones in Cuba - Havana Moon
Regie: Paul Dugdale, Kuba 2016, OV/d, 105'

Der Karfreitag des 25. März 2016 ist in die Musikgeschichte eingegangen. Denn an dem Tag gaben die Rolling Stones als erste Rockband überhaupt ein kostenloses Open-Air-Konzert in Havanna, Kuba, das Hunderttausende anlockte. Das war eine Premiere für das Land, wie auch für die Band, die schon überall auf der Welt aufgetreten war, nur noch nicht dort, da das Regime von Fidel Castro den Rock 'n' Roll verboten hatte. Nun aber ist das Land offener und deshalb, in den Worten von Keith Richards, „bekam Kuba endlich die Chance, abzurocken.“ Und damit auch die vielen Stones-Fans außerhalb des Inselstaates in den Genuss des Gigs kommen können, wurde – wie bei Konzerten inzwischen üblich – mitgefilmt. Mit „The Rolling Stones – Havana Moon“ können Zuschauer in aller Welt den historischen Auftritt nachholen.

Mick Jagger: "Die Kuba-Show war einfach großartig. Es war ein unglaublicher Moment; ein Riesenmeer an Leuten, so weit das Auge reichte. Man konnte die Energie und den Enthusiasmus der Menge spüren.."

Keith Richards: "Es gibt die Sonne, den Mond, die Sterne und die Rolling Stones. Es war ein besonderes Erlebnis zu sehen, wie Kuba endlich die Chance bekam abzurocken... Eine unvergessliche Nacht in Havanna."

 

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Mi 28. 14:45

 

Die Zauberlaterne bringt
Wallace & Gromit



 

Mi 28. 20:15
Sa 1. 21:30
So 2. 20:15

 

Acorda Brasil – The Violin Teatcher
Regie: Sergio Machado, Brasilien 2015, Port/d, 103’, ab 12

Laerte ist ein äusserst begabter Violinist, der jedoch bei der Aufnahme an das prestigeträchtige Symphonieorchester von São Paulo an sich selber scheitert. Aus dieser Niederlage heraus wächst in ihm der Wunsch nach Veränderung, und so versucht er seine Liebe für die Musik aber auch seine Disziplin und seine Beharrlichkeit an die Schüler einer öffentlichen Schule weiterzugeben.

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Do 29. 20:15
Sa 1. 19:00

 

Peur de rien
Regie: Danielle Arbid, F/d, 119’, ab 16

Die Neunzigerjahre. Lina, 18 Jahre alt, kommt nach Paris, um hier zu studieren. Ganz auf sich gestellt, ohne Geld und mit ihrem Überlebenswillen als Antrieb, sucht sie, was sie im Libanon nie gefunden hat: Eine gewisse Art von Freiheit. Im lockeren Takt ihrer neuen Begegnungen - sowohl romantischer Art mit Männern als auch mit Freundinnen und Mentorinnen - lernt Lina verschiedene Milieus und Menschen kennen, die sie allesamt prägen werden. Durch deren Ansichtsweisen lernt sie Frankreich besser verstehen und kann darüber hinaus in die innersten Gedanken der Männer schauen.

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Fr 30. 20:00

 

Kinodisco
The Big Lebowski
Regie: Joel & Ethan Coen, USA 1998, E/d, 112’

Alt-Hippie Jeffrey Lebowski vertut sich die Tage mit Bowling, Alkohol und Joints. Plötzlich wird er in eine Entführungsgeschichte hineingezogen, bei welcher es um einen Teppich und viel Geld geht. Schafft es der sonst so faule Lebowski, das geforderte Lösegeld zurückzubringen?

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Mi 5. 20:15
Fr 7. 19:00
So 9. 20:15

 

Médecin de campagne
Regie: Thomas Lilti, F 2016, F/d, 102’, ab 12

Dr. Jean-Pierre Werner ist seit über 30 Jahren Landarzt und überaus beliebt. Stets hat er ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Patienten. Dann stellt sich heraus, dass es mit seiner eigenen Gesundheit nicht zum Besten steht. Jean-Pierre sieht sich gezwungen, eine Vertretung einzustellen. Diese kommt schneller als ihm lieb ist - in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia. Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzlich hält, ist nicht bereit, sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren.
In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich glänzen François Cluzet («Intouchables - Ziemlich beste Freunde») und die bezaubernde Marianne Denicourt. «Médecin de campagne» ist subtil erzählt, voller Zärtlichkeit, Humor und Menschlichkeit - eine wahre Kino-Perle.

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Do 6. 20:15
Fr 7. 21:15

 

Wiener-Dog
Regie: Todd Solonz, USA 2016, E/d, 88’, ab 16

Das Abenteuer von Wiener-Dog beginnt in einem Tierheim. Der Name des Dackels ändert sich dabei ebenso oft wie seine Besitzer. Als Aufmunterung für einen krebskranken Jungen geholt, erlebt er den sterilen Alltag von Remis wohlhabender Familie. Mit der Tierarzthelferin Dawn Wiener und ihrem alten Schulfreund Brandon fährt er durch die USA.
An der Seite des Professors und Drehbuchautors Dave Schmerz (Danny DeVito) erlebt er die Schattenseiten einer ganzen Industrie, bevor er am Ende auf der Couch der alten Dame Nana (Ellen Burstyn) landet. Wiener-Dog ist dabei der treue Begleiter für alle Lebenslagen auf der Reise durch das Leben.

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Di 11. 20:15

 

Coming Out Day
Unter der Haut
Regie: Claudia Lorenz, CH 2015, 94’

Alice und Frank ziehen mit ihren drei Kindern in eine neue Wohnung auf dem Land. Während der Alltag seinen Lauf nimmt, merkt Alice, dass Frank etwas beschäftigt. Nur langsam öffnet er sich, und je mehr er von sich preisgibt, desto weniger will Alice von dieser Wahrheit wissen.
Dies ist die Geschichte einer heftigen, unausweichlichen Konfrontation zwischen zwei Ehepartnern, als Schritt für Schritt Verborgenes ans Licht kommt. In schlichten, aber emotional dichten Szenen zeichnet der Film einen Familienalltag, der – zunächst fast unbemerkt – langsam aus den Fugen gerät, als Alice und Frank nach 18jähriger Ehe in eine tiefe Krise geraten. Über den Zeitraum eines Jahres zeigt der Film die Figuren mit ihren Wünschen und ihren Grenzen, in ihrer Hilflosigkeit gegenüber einer Wahrheit, die das bisherige Leben durcheinander bringt: Denn Frank fühlt sich immer stärker von einem Mann angezogen.
Eintritt frei

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Do 13. 20:15
Fr 14. 19:00
Sa 15. 21:00

 

Un juif pour l'exemple
Regie: Jacob Berger, CH 2016, F/d, 72’

1942 steht Europa in Flammen. Aber wir befinden uns in der Schweiz, in Payerne. Der Krieg ist weit weg, denkt man hier. Das betrifft die Anderen, auch wenn die Landesgrenze nur wenige Kilometer entfernt ist. In dieser abgeschiedenen Region hat die Erde den Geschmack des Blutes von Schweinen und Rindern, die hier seit Jahrhunderten geschlachtet werden. Die Wirtschaft läuft schlecht. Fabriken und Werkstätten schliessen ihre Tore. Die Bank von Payerne muss Konkurs anmelden. Die Menschen gehen mit finsteren Mienen durch die Strassen und Gassen und in den Cafés wird gejammert und geklagt. Fernand Ischi hat mit etwa zwanzig anderen Bürgern von Payerne seinen Eid auf die Nazi-Partei geschworen. Sie alle träumen davon, die Aufmerksamkeit der deutschen Gesandtschaft und - warum auch nicht? - von Adolf Hitler selbst zu erregen. Im Visier haben sie Arthur Bloch, einen sechzigjähriger Viehhändler. Am Donnerstag dem 16. April wird der nächste Viehmarkt in Payerne stattfinden. An diesem Tag werden Ischi und seine Kollegen zur Tat schreiten. An diesem Tag wird ein Jude getötet werden, um ein Exempel zu statuieren.
Siebenundsechzig Jahre später, 2009, als sich der Schweizer Schriftsteller Jacques Chessex an jene Ereignisse erinnert, wird er als Nestbeschmutzer ins Visier genommen.

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Fr 14. 20:45
Sa 15. 19:00
So 16. 20:15

 

Tschick
Regie: Fatih Akin, D 2015, deutsch, 90’, ab 12/14

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Aussenseiter Maik Klingenberg die grossen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen. Der beste Sommer von allen eben!

Tschick basiert auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf, erschienen am 17. September 2010 im Rowohlt Berlin Verlag und hält sich bis heute in der Spiegel-Bestsellerliste. Der Erfolgsroman avancierte nach seiner Veröffentlichung schnell zum modernen Klassiker unter den Jugendbüchern und gehört zu den grössten literarischen Erfolgen der vergangen Jahre. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem der Deutsche Jugendliteraturpreis 2011, und die Übersetzung in 24 Sprachen liessen gar Vergleiche mit den Abenteuern von „Huckleberry Finn“ zu. In der Saison 2012/2013 war "Tschick" das  meistaufgeführte Theaterstück im deutschsprachigen Raum.

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Fr 21. 21:15
Sa 22. 19:00
So 23. 20:15

 

Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika
Regie: Maria Schrader, D 2016, OV/d, 106’, ab 14

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 in Deutschland und deren Einfluss in Österreich verlässt der Autor Stefan Zweig (Josef Hader) sein Heimatland und Europa. Aufgrund seiner Leistungen als Schriftsteller, durch die er Weltberühmtheit erlangte, ist er überall ein gern gesehener Gast. So nimmt er an einem Empfang des exklusiven Jockey Clubs in Brasilien teil, wo sich die gesamte Hautevolee des Landes befindet und ihn feiert.
Bereits dort, und später an einem internationalen Schriftstellerkongress, soll Zweig Stellung zu den Ereignissen in Europa und vor allem in Deutschland beziehen. Dies lässt er jedoch bleiben, da er sich nicht anmassen möchte, über etwas zu sprechen, das auf der anderen Seite des Atlantiks geschieht. Dass ihm die politische Lage in Europa dennoch zusetzt, kann er nicht verbergen. Da er weltberühmt ist und viele einflussreiche Personen kennt, bitten ihn viele Bekannte um Hilfe. Er soll ihnen ermöglich, ein Visum zu erhalten, damit sie nach Amerika auswandern können. Diese Belastung wiegt schwer auf seinem Rücken. Aber kann er ihr standhalten?

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Fr 21. 14:00

kintop

 

Saint Jacques - Pilgern auf Französisch
Regie: Coline Serreau, F 2005, deutsch, 103’

Die Lebensläufe der drei Geschwister Clara, Claude und Pierre haben sich im gegenseitigen Einvernehmen auseinanderdividiert. Man kann sich schlicht nicht ausstehen. Bis die Mutter stirbt und der Erbschaftsverwalter den dreien eröffnet, dass die Erbschaft nur dann rechtmässig dem Nachwuchs übergeben werden kann, wenn sie sich gemeinsam auf den Jakobsweg machen und zu Fuss nach Santiago de Compostela pilgern. Wohl oder übel schnüren die griesgrämige, atheistische Lehrerin und der hypochondrische Chef einer Staubsaugerfabrik ihren Rucksack. Nur der "subsidierte Säufer" und chronisch blanke Langzeitarbeitslose versteht nicht ganz, auf welchen Trip er sich da begibt, und steht so ohne Proviant und ordentliches Schuhwerk am ausgemachten Treffpunkt.
Unter der Leitung des schwarzen Führers Guys sind noch andere Pilger am Start. Trotz des durch und durch christlichen Wallfahrtsortes auch zwei Araber. Ramzi ein Analphabet, dem sein Cousin Saïd weiss gemacht hat, dass die Reise nach Mekka ginge, damit letzterer seinen Schulschatz begleiten kann. Die Herzensdame wiederum hat die Reise mit ihrer Kollegin angetreten, weil sie ihnen geschenkt wurde. Nur Mathilda sucht nach einer Chemotherapie wirklich wieder Sinn im Leben auf der Wochen dauernden Wanderung.

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Do 20. 20:15
Fr 21. 21:15
Sa 22. 19:00

 

Maggie’s Plan
Regie: Rebecca Miller, USA 2016, E/d/f, 108’, ab 16

Die aufgestellte Lehrerin Maggie lernt auf der Arbeit den Berufskollegen John kennen, der noch Ansprüche hegt, ein Schriftsteller zu werden. Die beiden verstehen sich sofort super, wobei sie sich schnell ineinander verlieben - sehr zum Missfallen von Johns Ehefrau Georgette. Drei Jahre später: Maggie hat John geheiratet und von ihm ein Kind bekommen. Als die ganze Arbeit ums Kind immer mehr ihr zufällt und sie sich dadurch immer unglücklicher fühlt, fasst sie einen Plan: Sie will John und Georgette wieder zusammenbringen. Ob das wirklich eine gute Idee ist?

Mit Ethan Hawke, Julianne Moore

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Sa 22. 16:30
So 23. 16:30

 

Findet Dorie 3D
Regie: Andrew Stanton, Angus McLane, USA 2016, deutsch, 103’, ab 6

Die blaue Paletten-Doktorfisch-Dame ohne Kurzzeitgedächtnis lebt inzwischen glücklich und zufrieden mit Nemo und Marlin im Korallenriff, als sie einen Geistesblitz hat: Irgendwo da draussen müsste doch ihre Familie sein, die vielleicht längst nach ihr sucht. Und so startet Dorie mit Marlin und Nemo in das grösste Abenteuer ihres Lebens, das sie durch den Ozean bis zum berühmten Meeresbiologischen Institut in Kalifornien mit seinem Aquarium und seiner Rettungsstation für Meerestiere führt.
Bei der Suche nach ihren Eltern bekommt Dorie Unterstützung von den schillerndsten Persönlichkeiten des Instituts: Da ist der mürrische Oktopus Hank, der nur noch sieben Tentakel hat, den Wärtern aber dennoch regelmässig durchs Netz geht. Beluga Bailey glaubt, dass sein Echolot kaputt ist und Walhai Destiny ist extrem kurzsichtig.
Trotz gewisser Handicaps wachsen Dorie und ihre Freunde bei ihren geschickten Manövern durch das komplizierte Innenleben des Instituts über sich hinaus und entdecken die magische Kraft von Freundschaft und Familie.

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Mi 26. 14:45

 

Zauberlaterne

Ausgerechnet Wolkenkratzer!
ist eine US-amerikanische Stummfilm-Komödie von Hal Roach aus dem Jahr 1923. Besonders berühmt ist der Film für eine Szene, die in die Filmgeschichte einging: Hauptdarsteller Harold lloyd hängt am Zeiger einer riesigen Uhr in den oberen Stockwerken eines Wolkenkratzers, weit unter ihm der Strassenverkehr. Heute gilt «Ausgerechnet Wolkenkratzer!» als Komödienklassiker und bekanntester Film von Lloyd.

Harold Lloyd ist einer der akrobatischsten Filmhelden des Kinos. Seine Stunts und raffinierten Gags bringen seit über hundert Jahren Generationen zum Lachen. Man muss unbedingt die Kultszene gesehen haben, in der Harold Lloyd am Zeiger einer Hochhausuhr hängt. Wie zu Zeiten des Stummfilms üblich, wird der Film bei der Zauberlaterne live kommentiert. Dies macht die Vorführung zu einem einzigartigen Erlebnis.

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Fr 28. 21:15
Sa 29. 19:00
So 30. 20:15

 

Sing Street
Regie: John Carney, Irland 2016, E/d/f, 106’, ab 12

Die Wirtschaft schwächelt und Irland erlebt wieder einmal eine Migrationswelle. Wer noch Hoffnung hat, versucht sein Glück in England. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise erlebt auch der 14-jährige Connor: Seine Eltern können das Geld für die Privatschule nicht mehr aufbringen und schicken ihn auf eine staatliche Schule der katholischen Christian Brothers. Dort kommt er nicht nur in Kontakt mit strengen Priestern und dem Schulhofschläger, sondern auch dem musikbegeisterten Eamon.
Zusammen mit vier weiteren Jungs gründen sie die Band "Sing Street", angelehnt an den Strassennamen ihrer Schule. Mit dem Siegeszug von MTV und Musikvideos reicht es natürlich nicht mehr aus, nur eigene Lieder zu komponieren. Man muss auch die passenden Musikvideos drehen. Glücklicherweise hat Conor gerade das Model Raphina kennengelernt, das oft allein gegenüber von seiner Schule steht.

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Do 27. 20:15
Fr 28. 19:00
Sa 29. 21:15

 

Looking Like My Mother
Regie: Dominique Margot, CH 2016, OV/d/f, 78’

Eine Mutter, konditioniert von der Kultur ihres Geburtslandes, ihrer Depression, ihrer Krankheit. Eine Tochter, die sich um sie kümmert – aber nicht wie sie werden möchte und Freiheit, Grenzüberschreitung braucht. Eine Verbindung, die mit den Emotionen und den Jahren eine Entwicklung durchläuft. Die mal lodernde, mal in sich selbst zurückgezogene Erzählung aus Worten und Bildern überwältigt den Zuschauer mit Erinnerungen, reisst ihn in den Fluss der Emotionen. Mit einem zugleich intimen und visionären Film hinterfragt die Filmemacherin, was Verwandtschaft ist und was es über drei Generationen hinweg bedeutet, eine Familie zu sein.

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