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März 2010


 

Do 11.
Fr 12.
Fr 12.
Fr 12.
Sa 13.
Sa 13.
So 14.

20:15
14:00
19:00
21:15
19:00
21:15
20:15

Tannöd
Mais im Bundeshaus
Tannöd
Soul Kitchen
Soul Kitchen
Tannöd
Soul Kitchen

 

Mi 17.
Do 18.
Fr 19.
Sa 20.
Sa 20.
Sa 20.
So 21.
So 21.

20:15
20:15
21:15
16:30
19:00
21:15
16:30
20:15

The Queen and I
Nord
Musique Simili
Winnetoons
Nord
The Queen and I
Winnetoons
Nord

 

Do 25.
Fr 26.
Fr 26.
Sa 27.
Sa 27.
So 28.

20:15
19:00
21:15
19:00
21:15
20:15

Mary and Max
Mary and Max
Lila Lila
Lila Lila
Mary and Max
Lila Lila

 

Do 11. 20:15
Fr 12. 19:00
Sa 13. 21:15

 

Tannöd
Regie: Bettina Oberli, CH 2009, deutsch, 97’, ab 16tannoed

Zwei Jahre sind seit dem brutalen Mord auf dem Tannödhof vergangen. Sechs Menschen wurden mit einer Spitzhacke umgebracht: der alte Danner, die Tochter Barbara und deren beiden Kinder sowie die neue Magd, die erst vor einem Tag auf dem Hof angekommen war. Der Mörder wurde damals nicht gefunden, und keiner weiss, wer's war. Doch da niemand im Dorfe den alten Danner ausstehen konnte, haben sich die Bewohner damit abgefunden und schweigen.
Als Kathrin für die Beerdigung ihrer soeben verstorbenen Mutter aus der Stadt in ihr Heimatdorf zurückkehrt, wird die vergangene Gräueltat wieder ausgegraben. Einige der Dorfleute beginnen, der jungen Frau ihre Erinnerungen an die wenigen Stunden vor dem Mord zu schildern. Doch nicht alle Bewohner sind erfreut darüber, dass diese alte Geschichte wieder ausgegraben wird. Ob Kathrin herausfinden kann, wer diese Menschen getötet hat und wieso?

Mit Julia Jentsch

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Fr 12. 14:00

 

Mais im Bundeshaus
Regie: Jean-Stéphane Bron, deutsch, CH 2003, 90’mais im bundeshaus

Ein Polit-Thriller mit aktueller Thematik: Gentechnologie. Es wird debattiert und gestritten, taktiert und geschoben, es werden Netzwerke eingesetzt und Verbündete gesucht. Und manchmal gibt es eben auch Mais.

Für politische Normalverbraucher, die den parlamentarischen Betrieb in Bern nur am Rande mitverfolgen, gewährt der Film einen schönen Blick hinter die Kulissen. Man darf staunen, dass sich aus einer so trockenen Materie ein so spannender Film machen lässt.

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Fr 12. 21:15
Sa 13. 19:00
So 14. 20:15

 

Soul Kitchen
Regie: Fatih Akin, D 2009, deutsch, 99’, ab 14soul kitchen

Zinos ist im Stress: Seine Freundin Nadine zieht nach Shanghai, er selbst leidet unter chronischen Rückenbeschwerden. Und auch in seinem Restaurant „Soul Kitchen“ gibt's Ärger, als der neue Koch Shayn sich als eine Art Gastro-Faschist herausstellt und sich weigert, profane Speisen wie Spaghetti, Schnitzel oder Pizza zu kochen. Stattdessen zaubert er Gourmet-Menus auf die Theke, was einen akuten Gästemangel zur Folge hat.
Zu allem Übel hat Zinos auch noch seinen nichtsnutzigen Bruder Ilias am Hals, der frisch aus dem Knast kommt und für seine Bewährung einen Job braucht. Weshalb er Zinos überredet, ihn anzustellen, nur zum Schein natürlich, denn arbeiten kommt selbstverständlich nicht in Frage.

Ganz schön viel los - und eigentlich möchte Zinos doch so gerne zu Nadine nach Shanghai ziehen. Doch wie soll es dann mit dem „Soul Kitchen“ weitergehen? Zwar hat er ein Kaufangebot von seinem alten Kumpel Tom Neumann. Doch ein Verkauf kommt für ihn nicht in Frage, das „Soul Kitchen“ ist schliesslich sein Lebenswerk. Aber wer könnte es dann weiter betreiben? Etwa Ilias? Wohl nicht wirklich. Oder etwa doch...?

Mit Moritz Bleibtreu

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Mi 17. 20:15
Sa 20. 21:15

 

The Queen and I
Regie: Nahid Persson Servastani, Schweden 2009, OV/d, 90’, ab 14the queen and i

Dieser Dokumentarfilm über die Ex-Kaiserin Farah Diba Pahlavi, realisiert von der ehemaligen Regimegegnerin Nahid Persson Servastani, ist ein höchst interessanter Versuch einer Wahrheitssuche aus gegensätzlichen Positionen.
Beinahe dreissig Jahre nachdem die iranische Filmemacherin Nahid Persson Servastani an der islamischen Revolution und am Umsturz des Schah-Regimes teilgenommen hatte, entschloss sie sich, einen Film über die Ex-Kaiserin Farah Diba Pahlavi zu realisieren. Die Ausgangslage war klar: Die heute in Schweden lebende Exil-Iranerin erwartete, auf ihr exaktes Gegenteil zu treffen. Denn sie wuchs in bitterster Armut auf, und die Schah-Hochzeit wirkte auf sie als kleines Mädchen wie eine Geschichte aus einem Märchen. Als Teenager schloss sie sich denn auch Khomeinis kommunistischer Revolutionsbewegung an. Doch schon bald nach der Machtergreifung brach Khomeini sein Demokratieversprechen und verhängte noch härtere Massnahmen als unter der Schah-Herrschaft üblich. Ihr Bruder Rostam wurde erhängt, sie selbst sah sich gezwungen, aus dem Iran zu fliehen.
Auch dreissig Jahre später sind diese Erlebnisse noch immer nicht ganz verdaut. Die Filmemacherin entschliesst sich, direkt zur Quelle der ihr Leben prägenden Erfahrung zu gehen und entschliesst sich, Farah Diba Pahlavi zu treffen. Zu ihrer Überraschung wird sie nicht nur empfangen, sondern auch als Schicksalsgefährtin im Exil begrüsst.

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Do 18. 20:15
Sa 20. 19:00
So 21. 20:15

 

Nord
Regie: Rune Denstad Langlo, Norwegen 2009, OV/d, 78’, ab 14Nord

Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Und Jomar ist hoffnungslos seiner Depression verfallen. Der Job als Liftwärter in einem verlassenen Skigebiet bereitet ihm schon lange keine Freude mehr.
Als er erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünf-Liter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand skurrile Gestalten. Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar wieder den Weg zurück in ein freudvolles Leben.

«Nord» ist ein skurriles Road-Movie, so komisch wie rührend, mit grandios gefilmten Landschaftspanoramen und immer wieder neuen herrlich schrägen Einfällen.

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Fr 19. 20:15

 

Musique Simili
Mit Line Loddo: Gesang, Kontrabass & Violine, Juliette Du Pasquier: Violine & musique simili
Marc Hänsenberger: Akkordeon, Klavier & Piandoneon

Wenn das Eigentümliche der Zigeunermusik nicht im eigenständigen Musikgut, sondern in der Auseinandersetzung mit der Musik des jeweiligen Gastlandes besteht, dann macht Musique Simili mit der Zigeunermusik, was die Zigeuner mit dem ungarischen Tschardasch machen: Anreichern, transformieren, parodieren, pathetisieren. Oder schlicht: zum Leben erwecken. Und das kommt dem Original dort am nächsten, wo es sich am weitesten von ihm entfernt.
Und weil Musique Simili unbekümmerter und sehnsüchtiger, ironischer und betörender musizieren als je, wird ihre Musik selbst zum Original - und somit unnachahmlich.

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Sa 20. 16:30
So 21. 16:30

 

WinneToons
Regie: Gerd Ludewig, D 2009, deutsch, 80’, ab 7winneToons

Arizona 1869: Winnetou und Old Shatterhand versuchen dem gewissenlosen Colonel Brinkley das Handwerk zu legen, der mit seiner skrupellosen Banditenbande Züge ausraubt und so den Bau der Eisenbahnlinie durch den Wilden Westen verzögert. Ausserdem machen sich die Blutsbrüder Sorgen um Winnetous rebellische Schwester Nscho-tschi, die sich nicht zur Squaw geboren fühlt, sondern lieber wie die Männer auf die Jagd geht. Als dann der New Yorker Waisenjunge Bobby mit seinem besten Freund, der Ratte Winchester, auftaucht und eine geheimnisvolle Karte von einem im Silbersee verborgenen Goldschatz ins Spiel kommt, überschlagen sich die Ereignisse: Brinkley kidnappt Bobby und Nscho-tschi und stiehlt die Schatzkarte – doch Winnetou und Old Shatterhand sind ihm dicht auf den Fersen. Bobby steckt mitten im grössten Abenteuer seines Lebens. Können die Freunde die Banditen schlagen und werden sie den Schatz im Silbersee finden?

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Do 25. 20:15
Fr 26. 19:00
Sa 27. 21:15

 

Mary and Max
Regie: Adam Elliot, Australien 2009, E/d/f, 80’, ab 14max and mary

Die 8-jährige Mary wächst am Stadtrand von Melbourne auf. Sie ist eine Aussenseiterin, die Kollegen hänseln sie wegen eines Muttermals auf der Stirn, und so sucht sie sich ihren Trost in Süssigkeiten. Ihre Neugier ist ausgeprägt, und sie will alles wissen. Beispielsweise, wo die Babys herkommen. Da sie weder von ihrer alkoholabhängigen Mutter noch vom ständig abwesenden Vater eine befriedigende Antwort erhält, nimmt sie ein Telefonbuch von New York zur Hand und pickt daraus einen beliebigen Namen. Den so ermittelten Adressat, Max Horowitz heisst er, löchert sie per Brief mit ihren Fragen.

Als Max Marys Brief erhält, hat er zunächst einen Nervenzusammenbruch. Denn der 44-Jährige leitet unter anderem an dem Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, und hat Angst vor anderen Menschen. Auch er sucht Trost in Süssigkeiten und ist deswegen so dick, dass er kaum in seine Trainerhose passt. Doch nach dem ersten Schock schreibt er seiner unverhofften neuen Bekanntschaft zurück. Und so entwickelt sich zwischen den beiden Aussenseitern eine tiefe und schicksalhafte Freundschaft - ohne dass sie sich auch nur ein einziges Mal gesehen haben.

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Fr 26. 21:15
Sa 27. 19:00
So 28. 20:15

 

Lila, Lila
Regie: Alain Gsponer, D 2009, deutsch, 104’, ab 12lila lila

David Kern ist ein schüchterner Kellner in einer Grossstadt. Unter den vielen Menschen droht er beinahe unterzugehen. Als er an einem Flohmarkt auf die junge Marie Berger trifft, verliebt er sich unsterblich in sie. Auf ihre Empfehlung hin kauft er auf dem Flohmarkt einen kleinen Nachttisch. Wenig später treffen sich die beiden in der Bar, in welcher David arbeitet, wieder. David erfährt, dass Marie sehr literaturinteressiert ist. David selbst hat aber keine Ahnung von Literatur.
Als er am selben Abend eine Schublade des gekauften Nachttisches reparieren will, fällt ihm ein Manuskript einer Liebesgeschichte in die Hände. Sehr angetan von dieser Geschichte gibt er Marie das Manuskript und sagt ihr, dass es von ihm sei. Marie ist von der Geschichte und besonders von David begeistert. Die beiden werden ein Paar. Marie fordert David auf, das Buch einem Verlag zu schicken, um es dann veröffentlichen zu lassen. Das Buch kommt dann tatsächlich unter seinem Namen in den Verkauf und wird ein Grosserfolg. Als jedoch bei einer Autogrammstunde ein Mann auftaucht und behauptet, dass die Geschichte von ihm stamme, beginnen die Probleme.
Mit Henry Hübchen, Hannah Herzsprung, Daniel Brühl

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