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Oktober 2017



Do 19.10.
Fr 20.10.
Fr 20.10.
Sa 21.10.
Sa 21.10.
So 22.10.
So 22.10.




20:15
19:00
21:30
19:00
21:00
16:00
20:15

 


Atomic Blonde
Atomic Blonde
The Death and Life of Otto Bloom
The Death and Life of Otto Bloom
Atomic Blonde
Arno Camenisch liest (Bühne)
The Death and Life of Otto Bloom



Mi 25.10.
Mi 25.10.
Do 26.10.
Fr 27.10.
Fr 27.10.
Sa 28.10.
Sa 28.10.
So 29.10.




14:45
20:15
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19:00
21:45
19:30
21.15
20:15

 


Die Kreuzfahrt der Navigator (Zauberlaterne)
An Inconvenient Sequel: Truth to Power
The Square
The Square
An Inconvenient Sequel: Truth to Power
Appassionata
The Square
An Inconvenient Sequel: Truth to Power

 



Di 31.10.
bis
So 5.11.




 


27. Weltfilmtage Thusis


 

November 2017



Do 9.11.
Fr 10.11.
Fr 10.11.
Sa 11.11.
Sa 11.11.
Sa 11.11.
So 12.11.
So 12.11.




20:15
19:00
21:30
16:30
19:00
21:30
16:30
20:15

 


Fack ju Göhte 3
Logan Lucky
Fack ju Göhte 3
Cars 3 (3D)
Fack ju Göhte 3
Logan Lucky
Cars 3 (3D)
Logan Lucky



Mi 15.11.
Mi 15.11.
Do 16.11.
Fr 17.11.
Fr 17.11.
Fr 17.11.
Sa 18.11.
So 19.11.




14:45
20:15
20:15
14:00
19:00
21:15
20:15
20:15

 


Der kleine Nick (Zauberlaterne)
Buena Vista Social Club: Adios
Patti Cake$
Unerhört Jenisch (kintop)
Patti Cake$
Buena Vista Social Club: Adios
Ein Kuss - Antonio Ligabue (Bühne)
Buena Vista Social Club: Adios



Mi 22.11.
Do 23.11.
Fr 24.11.
Fr 24.11.
Sa 25.11.
Sa 25.11.
So 26.11.




20:15
20:15
19:00
21:15
19:00
21:15
19:00

 


Borg/McEnroe
Manifesto
Manifesto
Borg/McEnroe
Borg/McEnroe
Manifesto
Die Entführung aus dem Serail (Opernabend)



Mi 29.11.
Do 30.11.
Fr 1.12.
Fr 1.12.
Sa 2.12.
So 3.12.




20:15
20:15
19:00
21:30
20:15
20:15

 


Ava
Murder on the Orient Express
Murder on the Orient Express
Ava
Kaspar (Bühne)
Murder on the Orient Express


 

Do 19.10. 20:15
Fr 20.10. 19:00
Sa 21.10. 21:00

 

Atomic Blonde
Regie: David Leitch, USA 2017, E/d/f, 115’, ab 16

Berlin, kurz vor dem Mauerfall: Die britische Agentin Lorraine Broughton wird in dieses von Spionen gefüllte Wespennest geschickt, um eine verloren gegangene Liste mit Undercover-Agenten wiederzubeschaffen, bevor sie in die falsche Hände gerät. Unterstützung erhält sie dabei von Kontaktmann David Percival, der in Berlin ein wildes Leben führt und seine Arbeit nicht sehr ernst nimmt.
Kaum in Berlin gelandet, kriegt es Lorraine schon mit gefährlichen KGB-Männern zu tun, die natürlich auch in Besitz der wertvollen Liste kommen wollen. Zudem macht sich auch eine junge Französin an Lorraine heran. Als enthüllt wird, dass die Liste nicht mehr physisch, sondern nur noch im im Kopf eines übergelaufenen Stasi-Offiziers mit dem Code-Namen "Spyglass" existiert, beginnt eine Jagd auf den armen Mann, bei der Lorraine schnell mal niemandem mehr trauen kann.
Mit Charlize Theron, James McAvoy

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Fr 20.10. 14:00

 

Die göttliche Ordnung
Regie: Petra Volpe, CH 2017, Dialekt, 96’

Nora, eine junge Mutter und Hausfrau aus einem Appenzeller Dorf, ist still und genügsam — bis zu dem Tag, an dem sie anfängt sich öffentlich und kämpferisch für das Frauenstimmrecht zu engagieren. Ihre Beliebtheit schwindet im Dorf und ihre Beziehung zu ihrem Ehemann Hans und zu ihren Kindern kommt auf den Prüfstand. Der Film beruht auf einem realen Datum: Am 7. Februar 1971 entschieden sich die Bürger der Schweiz dafür, das Frauenstimmrecht einzuführen. Eine berührende Geschichte, grossartig interpretiert durch Marie Leuenberger in der Hauptrolle.

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Fr 20. 21:30
Sa 21. 19:00
So 22. 20:15

 

The Death and Life of Otto Bloom
Regie: Cris Jones, AUS 2016, E/d, 84’, ab 14

Der in Australien lebende und arbeitende Brite Cris Jones ist bereits mit seinen ausgesprochen originellen Kurzfilmen aufgefallen, in denen er gewöhnliche Dinge aus unserem Alltag ziemlich verwegen auf den Kopf stellt. In seinem ersten Spielfilm knüpft er sich nun unsere Wahrnehmung von Zeit vor und treibt ein erfrischendes und unterhaltsames Spiel damit. Einerseits rein formal, indem er uns die Geschichte von Otto Bloom, der in den 1980er Jahren Aufsehen erregt hat, als sehr real mit Hilfe einiger Menschen erzählt, die ihn kannten. Andererseits, weil er in Szene setzt, was Bloom erlebte und wie andere es wahrnahmen. Im Kern ist das die Liebesgeschichte zwischen einer jungen Psychologin und ihrem Patienten, einfühlsam erzählt, aus unter-schiedlichen Blickwinkeln inszeniert. Suchen und Finden in einem. Die Liebe ist freilich eine aussergewöhnliche, denn wer wollte schon mit einem Mann oder einer Frau zusammen eine Nacht oder mehr noch verbringen im Wissen, dass der/die andere gleich nicht mehr weiss, wie heiss es eben noch zu und her ging. Cris Jones unterhält uns nicht nur glänzend mit seiner Lovestory, er betrachtet wie nebenbei auch Fragen, die uns im Leben und Lieben beschäftigen mögen. Was war? Was ist? Was wird sein? Eine nicht ganz alltägliche Kinoerfahrung, die nachwirkt und die man so schnell nicht vergisst.

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So 22.10. 16:00

 

Arno Camenisch liest
mit musikalischer Begleitung
Arno Camenisch, Autor, Roman Nowka, Gitarre

Der Bündner Autor und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Buch "Die Launen des Tages" und Spoken Word Texte.
Seine Lesungen führen ihn um die Welt - von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York, und seine Texte wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Nun kommt Camenisch für eine Lesung ins Kino Rätia nach Thusis. Er liest aus seinem neuesten Buch «Die Launen des Tages» - Geschichten, die mit viel Witz und Tempo von menschlichen und allzu menschlichen Begegnungen und Verhängnissen erzählen, um immer geht es auch um die Liebe, denn es ist die Liebe, die die Welt am Laufen hält. Und wenn Camenisch liest, macht er das mit voller Hingabe, mit einem Rhythmus und einer Sprachmelodie, die faszinieren. "Seine Lesungen sind Kult", sagte der Hessische Rundfunk.
Musikalisch begleitet wird Camenisch auf der Bühne von Roman Nowka an der Gitarre. 

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Mi 25.10. 14:45

 

Die Kreuzfahrt der Navigator (Zauberlaterne)

Buster hatte viele Spitznamen: der Mann, der niemals lacht; Steingesicht; Wachsmaske; Marmorkopf; Kühlschrank; tragische
Miene... warum? ganz einfach: weil er vor der Kamera nie lachte! nicht das kleinste Lächeln von Buster Keaton konnte
jemals auf Film gebannt werden. Selbst in den verrücktesten
Situationen blieb er immer der verliebte Träumer und umwerfende Akrobat mit dem ernsthaften Gesicht.

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Mi 25.10. 20:15
Fr 27.10. 21:45
So 29.10. 20:15

 

An Inconvenient Sequel: Truth to Power
Regie: Bonni Cohen,  Jon Shenk, USA 2017, E/d, 100’, ab

Zehn Jahre ist es her, seit der Dokumentarfilm «An Inconvenient Truth» die Gefahren des Klimawandels thematisierte. Der Protagonist, Ex-US-Vizepräsident Al Gore, erhielt im gleichen Jahr den Friedensnobelpreis für sein Engagement. Dennoch hat sich in der vergangenen Dekade die globale Herausforderung verschärft: Das Eis in der Arktis schmilzt weiter, und durch den Temperaturanstieg verursachte Naturkatastrophen haben auf der ganzen Welt für viel Leid gesorgt.
Al Gore hat in dieser Zeit seine Herzensmission unermüdlich weitergeführt: Mit seinen Vorträgen tourt er um die Welt und rekrutiert Menschen aus allen Herren Länder, um seine Botschaft weiterzuverbreiten: Es muss jetzt etwas getan werden, um die CO2-Emissionen von Kohle, Öl und Gas zu reduzieren. Dies ist die Menschheit den kommenden Generationen schuldig. Al Gores Weg ist geprägt von vielen frustrierenden Rückschlägen, aber auch von Erfolgserlebnissen, die in ihm die Hoffnung aufrechterhalten, dass es noch nicht zu spät ist, den Turnaround zu schaffen

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Do 26.10. 20:15
Fr 27.10. 19:00
Sa 28.10. 21:15

 

The Square
Regie: Ruben Östlund, Schweden/DK/F/D 2017, OV/d/f, 145’, ab 12

Christian ist angesehener Kurator eines Museums für Gegenwartskunst in Stockholm, ein geschiedener, hingebungsvoller Vater zweier Kinder, fährt ein Elektroauto und unterstützt humanitäre Organisationen. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll.
Doch manchmal ist es schwierig, den eigenen Idealen gerecht zu werden: Christians unüberlegte Reaktion auf den Diebstahl seines Handys und eine kontroverse PR -Kampagne für die Ausstellung führen ihn und das Museum in eine Existenzkrise.

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Sa 28.10. 19:30

 

500 Jahre Reformation 2017 in Thusis und Cazis
Das „orchester le phénix“ bietet ein grossartiges Programm an zum Lutherjahr 2017 mit allen sieben Klavierkonzerten von Johann Sebastian Bach (Sa. 28.10. 17 Uhr in der Reformierten Kirche in Thusis, dem Film «Appassionata» (Sa 28.10. 19.30 im Kino Rätia Thusis und einem Musikgottesdienst in der Steinkirche in Cazis (So 29.10. 10.00)

Appassionata
Regie: Christian Labhardt, CH 2012, OVG/d, 83'

"Alle meine Entchen" kann ich jetzt. Was soll ich als nächstes üben?
Wenn Alena Cherny sich an den Flügel setzt und zu spielen beginnt, tut sie das immer mit Leib und Seele. Jede Emotion transportiert sie während dem Spielen und lässt die Zuhörer daran teilhaben. Heute ist Cherny als Künstlerin in der ganzen Welt bekannt. Das war aber nicht immer so: Nachdem man an der Musikschule ihres ukrainischen Heimatdorfes bemerkte, dass Alena ein Talent zum Pianospielen besitzt, schickten die Eltern ihre Tochter in ein Musikinternat. Die Zeit dort bezeichnet die Künstlerin heute als traurigste Zeit ihres Lebens. Nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl emigriert die Ukrainerin in die Schweiz.
Das Klavier in Tschernobyl wurde länger nicht benutzt.
Trotzdem ist sie dankbar für die Musik und die Möglichkeit, diese in die Welt hinauszubringen. Um diese Dankbarkeit auszudrücken, möchte sie der Musikschule ihres Heimatdorfes einen Konzertflügel schenken. Sie macht sich auf die Reise in die Ukraine. Diese Reise wird zur Reise zurück in ihre Kindheit. Sie erlebt schöne Momente, wie beispielsweise den Besuch bei ihrer alten Klavierlehrerin. Da sind aber auch die emotional aufrüttelnden Situationen: Der Besuch im verhassten Musikinternat oder als sie das ausgestorbene Tschernobyl besucht und das Ausmass der Katastrophe erst richtig zu verstehen scheint. Und dann sind da auch noch ihre Eltern, zu denen sie ein schwieriges und doch irgendwie herzliches Verhältnis pflegt.

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Do 9.11. 20.15
Fr 10.11. 21.30
Sa 11.11. 19.00

 

Fack ju Göhte 3
Regie: Bora Dagtekin, D 2017, deutsch, 118’, ab 12

Homo Faber, Kurvendiskussion, Asbest in den Toiletten. An der Goethe-Gesamtschule herrscht Stress: Zeki Müller will Chantal, Danger, Zeynep und die anderen Schüler zum Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist wenig kooperativ, denn die nette Dame vom Berufsinformationszentrum hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Nun erreicht das Frustrationslevel ganz neue Höhen, was sich in maximaler Leistungsverweigerung und Schülereskalation äussert. Kann Herr Müller auch Motivation? Direktorin Gudrun Gerster jedenfalls ist keine grosse Hilfe, seit sie mit dem Bildungsministerium im Clinch liegt und als letzte Gesamtschule des Bundeslandes mit Imageproblemen zu kämpfen hat, an denen die Problemschüler nicht ganz unschuldig sind. Wenigstens bekommt Zeki Müller Unterstützung von Neuzugang Biggi Enzberger, die ihm bei einem Antimobbing-Seminar aushilft.

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Sa 11. 16:30
So 12 16:30

 

Cars 3 (3D)
Regie Brian Fee, USA 2017, E/d/f, deutsch, 109’, 6

Rennwagen Lightning McQueen ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Die Schnelligkeit hat nachgelassen, die Siege sind nicht mehr so regelmässig und seine Konkurrenten von damals lassen sich reihenweise pensionieren. An ihrer Stelle kommen neue Rennautos, die nicht nur stylisch und modern sind, sondern auch verdammt schnell. Allen voran Jackson Storm, der die Rennen nun reihenweise gewinnt. Eigentlich müsste Lightning nun die Zeichen der Zeit erkennen, tut er aber nicht. Erst als ihm auf der Piste ein schrecklicher Unfall passiert, scheint er zu erkennen, dass seine Zeit vorbei ist.
Seine Sponsoren raten ihm zum Rücktritt, aber unser roter Flitzer mag das nicht akzeptieren. Er zügelt deswegen nach Florida und begibt sich in die Hände der Trainerin Cruz Ramirez, die ihn mit allerlei neumodischem Gedöse auf Vordermann bringen soll. Doch so sehr Lightning McQueen auch trainiert, es fehlt an klassischem Gefühl und Fahrverständnis. Um die Jugend noch einmal zu bezwingen, muss sich McQueen auf die Reise in eine vergangene Renn-Epoche wagen, um dort einen Klassiker auf seine Seite zu holen.

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Fr 10.11. 19:00
Sa 11.11. 21:30
So 12.11. 20:15

 

Logan Lucky
Regie: Steven Soderbergh, USA 2017, E/d/f, 119’, ab 12

Ganz unerwartet ist der junge Single Jimmy Logan entlassen worden. Seine Knieverletzung sei ein Haftungsrisiko für die Baufirma, bei der er am Charlotte Motor Speedway Reparaturen vornimmt. Nach einem kleinen Abstecher zum Friseursalon der Schwester Mellie fährt er mit dem Auto zu seiner kleinen Tochter. Doch alles was ihn dort erwartet, ist seine Ex-Frau, die ihn informiert, dass sie wegziehen wird - und damit auch Jimmys Tochter.

In solchen Fällen hilft ein Abstecher in die Bar des Bruders, der im Kriegseinsatz um seinen linken Arm gekommen ist und im Grunde ein geordnetes Leben führen will. Dieser Clyde ist der festen Überzeugung, dass die Familie Logan von einem Fluch belastet ist, und jetzt war eben Jimmy dran. Trost sieht anders aus. Und dann giesst auch noch der widerliche Rennstallbesitzer Max Chilblain Hohn und Spott über die vom Schicksal gebeutelten Brüder. Nach einer kleinen Prügelei ist klar, dass sich bei den Logans was ändern muss. Als sich die beiden Auge im Auge mit dem Banditen John Bang (Daniel Craig) wiederfinden, weiss Clyde, dass er unverhofft zum einarmigen Banditen ernannt wurde.

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Mi 15.11. 14:45

 

Der kleine Nick (Zauberlaterne)

Das Leben des kleinen Nick ist rundum prima. Er hat die besten Eltern der Welt und in der Schule immer viel Spass. Mit seiner kleinen Bande von Mitschülern treibt er auf und neben dem Pausen- hof allerlei Unsinn. Die Lehrerin sieht in letzter Zeit ziemlich müde aus, aber eigentlich sind die Streiche von Nick und seinen Klassenfreunden niemals bösartig. Nur wenn der Streber Adalbert petzt, gibt es für Nick und seine Freunde Ärger. Dass sich an diesem wunderschönen Leben niemals etwas ändert, ist Nicks allergrößter Wunsch. Doch zuhause geschehen merkwürdige Dinge: Papa ist plötzlich so nett zu Mama. Nick hat einen schrecklichen Verdacht. Er befürchtet, einen kleinen Bruder zu bekommen und von seinen Eltern im Wald ausgesetzt zu werden. Er beratschlagt sich mit seinen Freunden, was zu tun ist. Doch alle Versuche, den Eltern eine kleine Freude zu machen, schlagen fehl. Sie sind viel zu beschäftigt mit dem Abendessen, das Mama für Papas Chef ausrichten will, um seine Beförderung voranzutreiben. 

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Mi 15.11. 20:15
Fr 17.11. 21:15
So 19.11. 20:15

 

Buena Vista Social Club: Adios
Regie: Lucy Walker, USA/Kuba 2017, OV/d, 110’, ab 12

16 Jahre nach BUENA VISTA SOCIAL CLUB begleitet Dokumentarfilmerin Lucy Walker die Protagonisten des ersten Films auf ihrer letzten Tour, die ihren Abschluss in Havanna nimmt. ADIOS bietet dabei eine wunderbare Möglichkeit, die Karrieren der Musiker zu reflektieren und zeigt gleichzeitig auf, wie sich nach der ersten Dokumentation der plötzliche Erfolg auf ihre Popularität und ihren Lebensweg auswirkte. Walker bleibt dabei nicht nur an der musikalischen Oberfläche und den Geschichten der Musiker als Personen, sondern ist bestrebt, auch den kulturellen, sozialen wie historischen Kontext zu integrieren. Dabei zugute kommt ihr die Oeffnung Kubas 2015, womit sich die Filmcrew während 18 Monaten frei bewegen und ein neues Licht auf das kubanische Lebensgefühl und dessen musikalisches Erbe werfen kann.

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Do 16. 20:15
Fr 17. 19:00

 

Patti Cake$
Regie: Geremy Jasper, USA 2017, E/d, 108’, ab 14

Die übergewichtige 23-jährige Patricia Dombrowski, alias Patti Cake$, alias Killa P, alias Dumbo, schreibt in jeder freien Minute Texte und singt. Sie träumt von einer grossen Karriere als Rapperin, um dem provinziellen New Jersey entfliehen zu können. Denn sie lebt ein wenig glamouröses Leben: Sie bekommt nur schlecht bezahlte Engagements als Sängerin in schäbigen Bars, sodass sie nebenbei als Kellnerin jobben muss, um ihre geliebte Grossmutter Nana und ihre Mutter Barb, eine gescheiterte Sängerin, über die Runden zu bringen. Erst die Begegnung mit Basterd, einem Gothic-Metal-Musiker, in den sie sich heimlich verliebt, bringt sie ihrem Traum näher. Patti Cake$ kann mit seiner Hilfe und der Unterstützung von Jheri und Nana einen begeisternden Song einspielen. Endlich hat sie ein Demo-Tape, mit dem sie sich auf die Suche nach einem Produzenten begeben kann…

«Patti Cake$» erzählt mit viel Humor, mitreissender Energie und erstklassigen Beats die Suche nach persönlicher Erfüllung. Ein generationenverbindendes Feelgood-Movie!

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Fr 17.11. 14:00

 

Unerhört Jenisch
Regie: Karoline Arn, Martina Rieder, CH 2017, Dialekt, 92’

Der bekannte Schweizer Musiker Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Eine Spur führt ihn nach Graubünden zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer bekannten legendären Tanzmusik.

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Sa 18.11. 20:15

 

Ein Kuss - Antonio Ligabue
Einmannstück mit Marco Michel

Ein Kuss – Antonio Ligabue ist ein 75-minütiges Einmannstück über den schweizerisch-italienischen Maler Antonio Ligabue, geschrieben und inszeniert vom italienischen Autor und Regisseur Mario Perrotta. Der Solo-Abend wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Marco Michel verkörpert den schweizerisch-italienischen Maler Antonio Ligabue und bringt sein Leben auf die Bühne. Bei Pflegeeltern aufgewachsen, mit 19 nach Italien zwangsausgeschafft, dort als Dorftrottel verspottet und erst ganz spät als Künstler gefeiert, war Ligabue stets getrieben von einer unglaublichen Schaffenskraft.
Im Stück taucht Marco Michel immer wieder ein in Ligabues Vergangenheit und zeichnet grossformatige Porträts, mit denen er in einen dramatischen Dialog tritt. Letztlich stellt sich die Frage nach der wirklichen oder vermeintlichen Verrücktheit von Aussenseitern - beziehungsweise von einer Gesellschaft, die Menschen an den Rand drängt.

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Mi 22.11. 20:15
Fr 24.11. 21:15
Sa 25.11. 19:00

 

Borg/McEnroe
Regie: Janus Metz Pedersen, S/DK/SF 2017, 107’

1980: Der Schwede Björn Borg ist die Nummer eins im Tennis und hat unter anderem das legendäre Wimbledon-Turnier schon viermal gewonnen. Würde er den Titel dort ein fünftes Mal gewinnen, hätte er Unglaubliches vollbracht. Der Druck, welcher da auf dem Ausnahme-Atleten zu liegen scheint, ist immens, doch äusserlich lässt sich Borg nichts anmerken. Wer Borg an seinem fünften Wimbledon-Triumph hindern könnte, ist das aufstrebende US-Tennis-Ass John McEnroe.
Der Amerikaner sorgt aber nicht nur mit seinem Können für Schlagzeilen, sondern auch aufgrund seines aufbrausenden Temperaments auf dem Spielfeld, das eigentlich so gar nicht in die saubere Welt des Tennis passt. Borg und McEnroe: zwei Sportler, die von aussen so verschieden sind. Sie beide werden es 1980 in den Final von Wimbledon schaffen. Ihr Aufeinandertreffen wird ein Fünf-Satz-Spiel, das als eines der besten je ausgetragenen Duelle in der Welt des Sports in die Geschichte eingehen wird.

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Do 23.11. 20:15
Fr 24.11. 19:00
Sa 25.11. 21:15

 

Manifesto
Regie: Julian Rosefeldtm AUS/D 2015, E/d, 89’

Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett in 13 verschiedenen, grossartigen Episoden zu sehen, die allesamt diverse zeitlose Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95 brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemässen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte.

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So 26.11. 19:00

 

Die Entführung au dem Serail
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Dirigent: Philippe Jordan
Opéra de Paris
Mit Jürgen Maurer | Erin Morely | Anna Prohaska | Bernard Richter | Paul Schwinester | Lars Woldt Blonde, englische Zofe der Konstanze (Sopran) Belmonte, spanischer Edelmann (Tenor / lyrischer Tenor) Pedrillo, Bedienter des Belmonte und Aufseher über die Gärten des Bassa (Tenor / Spieltenor) Osmin, Aufseher über das Landhaus des Bassa (Bass / Buffo-Bass)
Als Mozart sein Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb, bediente er das damals beliebte Genre der „Türkenoper“. Es profitierte von den zahlreichen Romanen und Reiseberichten, die im 18. Jahrhundert über den geheimnisvollen und weitgehend unbekannten Orient veröffentlicht wurden. Denn nichts entzündet die Fantasie so wie das Fremde, in dem sich die eigenen Ängste und Wünsche spiegeln. Die Entführung von zwei Europäerinnen aus dem Harem des türkischen Bassa Selim war für Mozart mehr als ein exotisches Abenteuer, das lediglich Spannung und einen gehörigen Nervenkitzel verhieß. Der erst 26-jährige Komponist lotete die Geschichte nach existenziellen Erfahrungen wie Liebe, Eifersucht, Verzweiflung und törichter Besitzgier aus. Und er appellierte an Toleranz und Menschlichkeit, wenn am Ende dieses Orient-Abenteuers der Bassa auf Rache verzichtet und seine Favoritin Konstanze mit ihrem Verlobten Belmonte samt Dienerschaft unbehelligt in die englische Heimat zurückkehren lässt.

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Mi 29.11. 20:15
Fr 1.12. 21:30

 

Ava
Regie: Léa Mysius, F/d, 105’, ab 14/16

Die 13-jährige Ava ist in den Ferien am Meer, als sie erfährt, dass sie ihr Sehvermögen früher verlieren wird als erwartet. Ihre Mutter entscheidet sich dazu, sich zu verhalten, als wäre nichts passiert, damit sie ihren besten Sommer bisher verbringen können. Ava geht mit dem Problem auf ihre eigene Art um. Sie entführt einen grossen, schwarzen Hund, der einem jungen Mann gehört.

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Do 30.11. 20:15
Fr 1.12. 19:00
So 3.12. 20:15

 

Murder on the Orient Express
Regie: Kenneth Branagh, USA 2017, E/d, 120’, ab 16

Für die Rückreise von einem seiner Fälle nimmt Hercule Poirot (Kenneth Branagh) den legendären Orient-Express. An eine gemütliche Zugfahrt ist aber nicht lange zu denken, stattdessen hat der berühmte Meisterdetektiv bald wieder Arbeit: Der dilettantische Kunsthändler Ratchett (Johnny Depp) wird ermordet und damit ist klar, dass einer der übrigen Reisenden der Täter sein muss. Die spanische Missionarin Pilar Estravados (Penélope Cruz), die Gouvernante Mary Debenham (Daisy Ridley), Professor Gerhard Hardman (Willem Dafoe), die Witwe Mrs. Hubbard (Michelle Pfeiffer) und der Doktor Arbuthnot (Leslie Odom Jr.) sind alle verdächtig. Doch bald wird Poirot klar, dass er den Fall nicht lösen wird, wenn er mehr über die möglichen Täter erfährt. Er muss mehr über das Opfer herausfinden – und sich beeilen, damit der Killer nicht nochmal zuschlägt…

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Sa 2.12. 20:15

 

Kaspar (Bühne)
I tre secondi (Fabrizio Pestilli, Federico Dimitri, Antonio Ghezzani)

Das Leben wurde schlecht eingerichtet. Man sollte zuerst sterben, und danach nichts mehr mit dem Tod zu tun haben.
Die Kompagnie „I tre secondi“ sind drei Schauspieler, welche die Zweisprachigkeit zum integralen Charakteristikum ihrer Komik gemacht hat und das Publikum mit einer Mischung aus trockener und vehementer Gestik in den Bann zieht.
Ihre neueste Produktion «Kaspar» ist eine musikalische Komödie, frei interpretiert nach dem berühmten bayrischen Stück" Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies". Der alte Kaspar lebt allein und kümmert
sich um seine Enkelin. Eines Tages wird er vom personifizierten Tod besucht. Er hat aber keine Lust, jetzt schon das irdische Leben zu verlassen und ergaunert sich durch einige List ein paar zusätzliche Lebensjahre.
Welche Konsequenzen es haben kann, wenn man dem Tod ausweichen will, wird von den tre secondi in diesem Stück auf humorvoll-tragisch Weise ausgelotet.
Eine rührende Geschichte, umgesetzt mit minimalem Bühnenbild und maximalem

Temperament.

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