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August - September 2017



Mi 16.8.
Do 17.8.
Do 17.8.
Fr 18.8.
Fr 18.8.
Fr 18.8.
Sa 19.8.
Sa 19.8.
So 20.8.




21:00 (Badi)
20:15
21:00 (Badi)
14:00
19:00
21:45
19:00
21:15
20:15

 


Tod einer Ärztin (Open Air Kino Badi)
Miss Sloane
Dr Goali bin ig (Open Air Kino Badi)
Plötzlich Papa (kintop)
Miss Sloane
Whitney: Can I Be Me
Whitney: Can I Be Me
Miss Sloane
Whitney: Can I Be Me



Mi 23.8.
Do 24.8.
Do 24.8.
Fr 25.8.
Sa 26.8.
Sa 26.8.
Sa 26.8.
Sa 26.8.
Sa 26.8.
So 27.8.



21:00 (Badi)
20:15
21:00 (Badi)
19:00
10:00 - 15:00
15:00
17:00 - 20:00
20:00
21:00 - 24:00
20:15

 


Wer früher stirbt ist länger tot (Open Air Kino Badi)
The History of Love
Alles auf Zucker (Open Air Kino Badi)
The History of Love
Jubiläumsfilm (Dorffest, kein Eintritt)
Clara und das Geheimnis der Bären (Dorffest, mit Eintritt)
Jubiläumsfilm (Dorffest, kein Eintritt)
Ein Cowboy in den Alpen (Dorffest, mit Eintritt)
Jubiläumsfilm (Dorffest, kein Eintritt)
It Was Fifty Years Ago Today: The Beatles - Sgt. Peppers & Beyond



Mi 30.8.
Do 31.8.
Do 31.8.
Fr 1.9.
Fr 1.9.
Sa 2.9.
Sa 2.9.
So 3.9.




21:00 (Badi)
20:15
21:00 (Badi)
19:00
20:45
19:00
21:15
20:15

 


O Brother Where Art Thou (Open Air Kino Badi)
The Party
Unerhört Jenisch (Open Air Kino Badi)
The Party
Final Portrait
Final Portrait
The Party
Final Portrait



Mi 6.9.
Do 7.9.
Fr 8.9.
Fr 8.9.
Sa 9.9.
Sa 9.9.
Sa 9.9.
So 10.9.
So 10.9.




20:15
20:30
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21:15
16:30
19:00
21:30
16:30
20:15

 


I Am Not Your Negro
It Was Fifty Years Ago Today: The Beatles - Sgt. Peppers & Beyond
I Am Not Your Negro
Dalida
Ostwind 3: Aufbruch nach Ora
Dalida
I Am Not Your Negro
Ostwind 3: Aufbruch nach Ora
Dalida



Mi 13.9.
Do 14.9.
Fr 15.9.
Fr 15.9.
Fr 15.9.
Sa 16.9.
So 17.9.
So 17.9.




20:15
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14:00
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Una mujer fantastica
Bauer unser - billige Nahrung teuer erkauft
Wadjda (kintop)
Bauer unser - billige Nahrung teuer erkauft
Una mujer fantastica
La pazza gioia (Kinodisco)
Bauer unser - billige Nahrung teuer erkauft
Una mujer fantastica


 

Mi 16.8. 21:00

 

Tod einer Ärztin (Open Air Kino in der Badi Thusis)
Regie: Markus Fischer, CH 2005, Dialekt, 89’

Ein Jahrhundertsommer in Basel – aber kein Urlaub für Kommissar Hunkeler. Anstatt Zeit mit seiner Lebensgefährtin Hedwig im Elsass verbringen zu können, muss er einen undurchsichtigen Fall übernehmen: Seine Hausärztin, als liberale Politikerin stadtbekannt, liegt ermordet in ihrer Praxis. Ein paar Drogenabhängige, die von ihr mit Methadon versorgt worden waren, geraten in Verdacht. Doch Hunkelers Instinkt für die Abgründe der menschlichen Psyche führt ihn untrüglich auf eine andere Fährte.

Kommissar Hunkelers stadtbekannte Hausärztin liegt ermordet in ihrer Praxis. Ein paar Junkies geraten in Verdacht.

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Do 17.8. 21:00

 

Dr Goali bin ig
Regie: Sabine Boss, CH 2013, Dialekt, 93’

Ernst (Marcus Signer) und Ueli (Pascal Ulli) bewohnen in den 1980er-Jahren das Kaff Schummertau und sind seit Kindesbeinen an beste Freunde. Sie spielen hervorragend Strassenfussball und tauschen leidenschaftlich gerne Panini-Fussballbilder. Als an einem Tag seine Mannschaft gegen Italienerkinder auf den Sack bekommt und wütende Mitspieler ihren eigenen Goalie und "Fliegenfänger" vermöbeln möchten, stellt sich Ernst mutig und "Der Goalie bin ig!" schreiend vor ihn und kriegt dennoch Schläge verpasst. Von nun an nennt ihn jeder respektvoll nur Goalie.
Jahrzehnte später macht Goalie seinem besten Freund einen Gefallen und holt ein Paket aus Frankreich ab. Zuhause angekommen, wird er aber von der Polizei umstellt, das Heroinpaket sichergestellt und er - ohne jemand zu verraten - ins Gefängnis gesteckt. Nach einem Jahr im Bau möchte Goalie endlich einen geregelten Alltag: keine krummen Deals und keine Drogen mehr, dafür einen Job und eine nette Beziehung. So heuert er bei der nahegelegenen Porzellanfabrik als Lagerist an und wirft auf die hübsche Kellnerin Regula (Sonja Riesen) ein Auge. Doch wird sie ihn, den ehemaligen Drögeler, mögen? Und wieso besuchte ihn der Ueli nie im Gefängnis, verliert zu Hause über den schief gelaufenen Deal kein Wort und bezahlt ihn dennoch mit fünf "Ameisennoten"?

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Mi 23. 21:00

 

Wer früher stirbt ist länger tot (Open Air Kino in der Badi Thusis)
Regie: Marcus H. Rosenmüller, D 2006, deutsch, 106’

Als der elfjährige Wirtssohn Sebastian Schneider erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt starb und er sich von seinem grossen Bruder einreden lässt, er sei an ihrem Tod schuld, müsse also durchs Fegefeuer, sobald er gestorben sei, wird der Lausbub von Albträumen gequält. Vielleicht könnte er sein Sündenkonto auch durch gute Taten ein wenig ausgleichen. Doch die gut gemeinten Versuche enden in neuen Missetaten.

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Do 24. 21:00

 

Alles auf Zucker (Open Air Kino in der Badi Thusis)
Regie: Dani Levy, D 2005, deutsch, 92’

Alles auf Zucker!: Jüdische Familienkomödie von Dani Levy: Zwei verfeindete Brüder müssen sich versöhnen, um ihre Mutter zu beerben.
Jaecki Zucker (Henry Hübchen) steckt in Schwierigkeiten. Dem einst renommierten Sportreporter und Lebemann ist die Frau (Hannelore Elsner) davongelaufen, und der Gerichtsvollzieher sitzt ihm im Nacken. Jetzt kann nur noch ein Sieg beim mit 100.000 Euro dotierten Pool Billard Turnier helfen. Ausgerechnet da ereilt ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter und zwingt ihn, sich gleichermassen mit seinem verhassten Bruder (Udo Samel) wie auch mit seinen bis dato erfolgreich verleugneten, jüdischen Wurzeln auseinander zu setzen. Aber was tut man nicht alles für ein stattliches Erbe.
Dani Levy
Bevor die Mutter zweier seit 40 Jahren zerstrittener Brüder stirbt, bestimmt sie in ihrem Testament, dass ihre Söhne sich versöhnen und ihr ein streng jüdisches Begräbnis in Berlin verschaffen sollen. Ein schwieriges Unterfangen, denn während sich der glaubensabtrünnige erste Sohn in Berlin als arbeitsloser, halbkrimineller Billardprofi durchschlägt, lebt der andere streng orthodox mit seiner Familie in Los Angeles. Die Beerdigung kommt beiden erwartungsgemäss wenig gelegen, zumal zeitgleich auch noch ein Billardturnier absolviert werden muss.
Jaecki Zucker steckt in der Klemme. Der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür, seine Frau will ihn verlassen, die Tochter leiht ihm keine Knete und der Sohn schämt sich für ihn. Da kündigt sich auch noch der verhasste erzkonservative Bruder samt Familie und Mutterns Sarg aus Israel an. Der Grund: entweder die Brüder versöhnen sich und halten samt Familie eine jüdische Trauerwoche ein – oder das Erbe ist perdu! Folglich entbrennt hektische Betriebsamkeit im Hause Zucker – koscher Kochen und Schabbes einhalten inklusive.

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Mi 30. 21:00

 

O Brother, Where Art Thou (Open Air Kino in der Badi Thusis)
Regie: Joel Coen, USA 2000, E/d, 107’

„O Brother, Where Art Thou?“ beginnt mit einem grossen Kinobild: Eine Sträflingskolonne – im klassischen Streifen-Look gekleidet, bewacht von sonnenbebrillten, kernigen Polizisten – schlägt im Takt und mit Spitzhacken auf Steine am Wegrand ein. Weite Getreidefelder im Hintergrund, die Sonne, ausgewaschene, blasse Farben und ein Working song, der die Sträflinge bei Laune hält – wir befinden uns im Süden Amerikas zur Zeit der grossen Depression. Dem charismatischen Everett Ulysses McGill (George Clooney) schafft es zusammen mit seinen Kumpanen Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (John Turturro) zu entkommen. Doch ihre Flucht in die Freiheit wird allerhand seltsamen Gestalten begleitet: verführerische Sirenen lauern am Flussufer, ein einäugiger Bibelverkäufer stellt sich als gerissener Schurke heraus und beim blinden Chef einer Plattenfirma singt das Trio nebenbei den Hit des Jahres ein...

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Do 31. 21:00

 

Unerhört Jenisch (Open Air Kino in der Badi Thusis)
Regie: Karoline Arn, Martina Rieder, CH 2017,  Dialekt, 92’

Der bekannte Schweizer Musiker Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Eine Spur führt ihn nach Graubünden zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer bekannten legendären Tanzmusik. Diese Familien leben eine leidenschaftliche einzigartige Musiktradition, welche die Schweizer und besonders die Bündner Volksmusik mitgeprägt hat. «Unerhört Jenisch» erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte dramatische Geschichte mit vielen Facetten. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds aus den Bündner Bergen.

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Do 17. 20:15 (E/d)
Fr 18. 19:00 (deutsch)
Sa 19. 21:15 (E/d)

 

Miss Sloane
Regie: John Madden, USA/F 2017, 132’, ab 12

In Washington D.C. funktioniert diskrete politische Einflussnahme längst als lukratives Geschäft. Elizabeth Sloane gilt als die Top-Expertin. Die brillante Lobbyistin der alteingesessenen Kanzlei George Dupont ist berüchtigt und wird ebenso für ihre Erfolge geschätzt wie für ihre Skrupellosigkeit gefürchtet. Für die mächtige Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues Waffengesetz zu verhindern.
Doch Sloane verfolgt ihre eigenen Ziele und wechselt überraschend die Seiten. Die National Riffle Association NRA sieht sich plötzlich einer unberechenbaren Gegnerin gegenüber. Doch der Einsatz könnte selbst für Sloane in dem Fall zu hoch gepokert sein …
Altmeister John Madden inszeniert einen grandiosen Thriller und führt mitten hinein in die inneren Machenschaften von Washington.

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Fr 18. 21:45
Sa 19. 19:00
So 20. 20:15

 

Whitney: Can I Be Me
Regie: Nick Broomfield, Rudi Dolezal, UK/USA 2017, E/d, 105’, ab 16

Von den gefeierten Regisseuren Nick Broomfield und Rudi Dolezal kommt ein neuer Film über eine der grössten Sängerinnen aller Zeiten. Whitney Houston war der Inbegriff von Superstar, eine "American Princess", die am meisten ausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten.
Trotz verdienter Millionen, mehr aufeinanderfolgenden Nummer-Eins-Hits als die Beatles und einer der grössten Stimmen aller Zeiten war sie immer noch nicht frei, sie selbst zu sein, und starb an einer Überdosis Drogen. Sie wurde nur 48 Jahre alt.
Gedreht mit weitgehend nie gesehenen Bildern und exklusiven Aufnahmen erzählt „Whitney: Can I Be Me“ Whitney Houstons unglaubliche und ergreifende Lebensgeschichte mit Einblicken derer, die ihr am nächsten waren.

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Do 24. 20:15
Fr 25. 19:00

 

The History of Love
Regie: Radu Mihaileanu, F 2016, E/d, 1540, ab 12/16

Es war einmal ein junger Mann namens Léo. Er liebte eine junge Frau: Alma. Er versprach ihr, sie ihr Leben lang glücklich zu machen. Doch der Krieg trennte die beiden. Alma flüchtete in die USA, Léo blieb in Polen zurück. Fortan hatte er nur noch ein Ziel: Alma wiederzusehen.
Brooklyn, New York, in der Gegenwart. Hier wohnt eine junge Frau voller Fantasie, Sehnsucht und Leidenschaft. Auch sie heisst Alma. Im nicht weit entfernten Quartier Chinatown lebt der alt gewordene Léo mit der Erinnerung an die grosse Liebe seines Lebens.
Nichts scheint Léo und die New Yorkerin Alma zu verbinden - wäre da nicht ein lang verloren geglaubtes, geheimnisvolles Buch...
Radu Mihaileanus Spielfilm basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Nicole Krauss, der autobiografische Züge trägt: Ihre Grosseltern waren Juden wie Alma und Léo. «The History of Love» ist lebenspralles, poetisches, kluges Kino von aussergewöhnlichem Charme und mit viel zärtlichem Humor.  

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10:00 – 15:00
17:00 – 20:00
21:00 – 24:00

 

Kino am Dorffest
Jubiläumsfilm

Ein Kaleidoskop heimischen Filmschaffens üder letzten hundert Jahre hat das Kino Rätia zu seinem 15-jährigen Bestehen geschaffen. Anlässlich des Dorffestest zeigen wir diesen Zusammenschnitt nonstop, und zwar von

Eintritt frei

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Sa 26. 15:00

 

Kino am Dorffest
Clara und das Geheimnis der Bären

Regie: Tobias Ineichen, CH 2012, Dialekt, 90’, ab 8/10

Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einer Alp im Engadin. Das Mädchen hat einen engen Bezug zur Natur und den Tieren, insbesondere zu den beiden Bären, die sich in den Bündner Bergen in unmittelbarer Nähe von Claras Zuhause aufhalten. In letzter Zeit scheint die Familie jedoch vom Pech verfolgt. Immer wieder ist etwas am Haus kaputt, die Kühe verletzen sich und die Bären zerstören alle Bienenstöcke. Die 13-Jährige nimmt aber auch Dinge wahr, die andere Menschen nicht sehen. Als Clara eines Tages auf dem Hof einen 200-jährigen Kinderschuh entdeckt, hat sie immer wieder Visionen, in denen sie durch die Augen von Susanna (Rifka Fehr) sieht, die damals im gleichen Haus gewohnt hat.

Susanna hat ein Problem: Eine Bärin hat das Haus verflucht, weil Susannas Vater das Bärenjunge im Stall gefangen hält und nicht zurück in die Freiheit lassen will. Seither bricht immer wieder das Unglück über das Haus herein, indem es anfängt zu brennen oder die Mutter urplötzlich und viel zu früh Wehen bekommt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Durch zwei Jahrhunderte getrennt, versuchen die beiden Mädchen diesen Fluch zu besiegen und der Bärin ihr Junges wieder zurückzugeben.
Eintritt 10.-/8.-

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Sa 26. 20:00

 

Kino am Dorffest
Ein Cowboy in den Alpen

Regie: Ruedi Jenny, CH 1924, Stummfilm, 37’
Musikalische Begleitung: Reto Senn und Urs Senn
Eintritt 18.-/16.- incl Cüpli

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So 27. 20:15
Do 7. 20:30

 

It Was 50 Years Ago Today! The Beatles: Sgt Pepper & Beyond
Regie: Allen G. Parker, UK 2017, OV/d, 114’

„Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ zählt auch 50 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch immer zu den wichtigsten Alben der Rock- und Pop-Geschichte. Zum Geburtstag wird dem Vermächtnis der Beatles mit einer britischen Dokumentation gehuldigt.
Am 30. Mai 1967 erschien das achte Beatles-Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ in Deutschland, zwei Tage später weltweit – bis heute gilt es als Meilenstein der Popmusik. Pünktlich zum 50. Geburtstag bringt Kaleidoscope Entertainment am 26. Mai 2017 eine Dokumentation in die britischen Kinos, die sich des Phänomens unter dem Titel „It Was Fifty Years Ago Today! Sgt. Pepper & Beyond“ annimmt.

Regisseur Alan G. Parker beleuchtet den Entstehungsprozess des Albums und stellt ihn genau wie die Nachwirkungen in kulturellen Kontext des sogenannten Summer Of Love. Originale Archivaufnahmen wechseln sich dabei mit Interviews ab, die er unter anderem mit Ursprungs-Drummer Pete Best, diversen Journalisten sowie Vertrauten, Angehörigen und Wegbegleitern der Bandmitglieder führte. Der psychedelische Touch der Platte sorgte für Kontroversen, da einige Leute darin Drogenpropaganda zu hören glaubten.

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Do 31.8. 20:15
Fr 1.9. 19:00
Sa 2.9. 21:15

 

The Party
Regie: Sally Potter, UK 2017, E/d, 71’, ab 12

Janet hat sich nach ganz oben gekämpft: Sie wird Gesundheitsministerin. Das muss gefeiert werden, zusammen mit ihrem Mann Bill und ihren engsten Freunden. Kaum sind alle Gäste da, platzt Bill mit zwei bisher gut gehüteten Geheimnissen heraus. Diese erschüttern nicht nur Janets Existenz in ihren Grundfesten. So läuft die Party bald völlig aus dem Ruder: Liebe, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe stehen auf dem Spiel. Unter der kultivierten linksliberalen Oberfläche brodelt es und in der Auseinandersetzung werden auch scharfe Geschütze aufgefahren - im wahrsten Sinne des Wortes...

Der Postfeminismus, die Esoterik, das Gesundheitssystem, die Männlichkeit: Nichts ist vor Sally Potters Witz sicher - und dieser ist wunderbar scharf und treffend. So tun sich hinter den Fassaden von Janet, Bill und ihren Gästen bald Abgründe auf, eine Wahrheit nach der anderen fliegt ihnen um die Ohren. Sally Potters «The Party» ist ein hintersinniges cineastisches Feuerwerk mit spritzigen Dialogen und einem tollen Darsteller-Ensemble, darunter Kristin Scott Thomas, Bruno Ganz und Timothy Spall.

top



 

Fr 1.9. 20:45
Sa 2.9. 19:00
So 3.9. 20:15

 

Final Portrait
Regie: Stanley Tucci, UK/F 2017, E/d, 90’

1964 in Paris: James Lord (Armie Hammer), Kunstkritiker, hat gerade seinen Artikel über Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) fertiggestellt. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem etablierten Künstler haben sich beide gut kennengelernt, und so bittet Giacometti den Journalisten, für ihn Modell zu sitzen. Ein Porträt soll es werden, maximal einen Nachmittag soll die Arbeit daran dauern. Lord fühlt sich geehrt und nimmt Platz in der unaufgeräumten Werkstatt des Künstlers.
Schnell wird jedoch klar, dass die angesetzte Zeit nicht eingehalten werden kann, viel zu unruhig und mit anderem beschäftigt ist der grosse Maler. Entweder passt ihm seine eigene Arbeit nicht, oder seine Geliebte Caroline (Clemence Poesy), die ihm ebenfalls Porträt sitzt, funkt dazwischen. Auch sein Bruder Diego (Tony Shalhoub), ebenfalls Künstler, oder seine Ehefrau Annette (Sylvie Testud) sorgen für Streit und bringen Giacometti oft aus der Arbeit. Mehrfach verschiebt Lord seinen Rückflug nach New York, bis er sich letztlich eine List überlegt, um den Künstler auszutricksen und von der Fertigstellung seiner Arbeit zu überzeugen.

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Mi 6.9. 20:15
Fr 8.9. 19:00
Sa 9.9. 21:30

 

I Am Not Your Negro
Regie: Raoul Peck, F/USA
Auf dem unvollendeten Essay "Remember this House" von James Baldwin basierend, zeigt Raoul Peck in dieser Dokumentation die Entwicklung des Rassismus in Amerika. Angefangen während der Zeit der Sklaverei bis hin zu aktuellen Fällen wie Ferguson 2014, dokumentiert Peck den Hass gegen und die Diversität zwischen der schwarzen und der weissen Bevölkerung.
Als Stützen von Baldwins Werk dienen die drei Bürgerrechtler und Kämpfer für Gleichheit und Gerechtigkeit Medgar Evers, Martin Luther King und Malcolm X. In diversen Ausschnitten aus Interviews und Reden kommen sie zu Wort und zeichnen ein Bild eines tiefen Grabens zwischen Menschen verschiedener Ursprünge mit derselben Herkunft.

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Fr 8. 21:15
Sa 9. 19:00
So 10. 20:15

 

Dalida
Regie: Lisa Azuelos, F 2016, OV/d, 124’, ab 12/14

Der Film «Dalida» erzählt die Geschichte einer schillernden und unkonventionellen Frau und einer einzigartigen Sängerin. Regisseurin Lisa Azuelos zeichnet das Leben der gebürtigen Ägypterin von ihrer Geburt in Kairo Anfang der 1930er-Jahre und ihrem erstem grossen Konzert 1956 im ‚Olympia‘ in Paris über ihre Hochzeit mit Lucien Morisse – ihrem Entdecker und Förderer  –  und den prägenden Reisen nach Indien bis zu ihrem weltweiten Ruhm Dank populären Hits wie ‚Gigi l’Amoroso‘ Mitte der 1970er Jahre nach.
«Dalida» ist das bewegende Porträt einer Ausnahmekünstlerin, die ihrer Zeit in vielem voraus war und die als Musikikone ihren eigenen tragischen Tod in 1987 überstrahlt.

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Sa 9. 16:30
So 10. 16:30

 

Ostwind 3 – Aufbruch nach Ora
Regie: Katja von Garnier, D 2017, deutsch, 110’, ab 6/12

Mika reist mit ihrem Pferd Ostwind nach Andalusien, wo sie nach dem Ort Ora sucht. Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist und Pferde noch in freier Wildbahn leben, soll Ostwind seine Wurzeln haben. Vor Ort schließt Mika schnell Freundschaft mit Sam: Gemeinsam müssen sie schließlich versuchen, das legendäre Rennen von Ora wieder ins Leben zu rufen - ansonsten ist der Lebensraum der Wildpferde bedroht. Die dritte Romanverfilmung von Katja von Garnier wartet mit einer simplen, aber hübschen Geschichte auf und punktet mit tollen Bildern direkt aus der ruralen Landschaft Andalusiens.

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Mi 13. 20:15
Fr 15. 21:15
So 17. 20:15

 

Una mujer fantastica
Regie: Sebastian Lelio, Chile 2017, Span/d, 104’, ab 12/14

Marina arbeitet in einem Café und tritt als leidenschaftliche Sängerin abends regelmässig in einer Bar auf. Ihr zwanzig Jahre älterer Geliebter Orlando lebt von seiner Ehefrau getrennt. Marina und Orlando lieben sich und planen an Marinas Geburtstag ihre nächste gemeinsame Reise. Doch nach der Geburtstagsfeier bricht Orlando spät nachts plötzlich zusammen. Marina bringt ihn ins Krankenhaus, doch die Ärzte können nur noch Orlandos Tod feststellen.

Neben dem Schock und der Trauer sieht sich Marina zusätzlich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Nicht nur schliesst Orlandos Familie sie von der Beerdigung aus, sondern sie soll auch die gemeinsame Wohnung, die auf dem Papier Orlando gehört, möglichst bald verlassen. Aber als Transgender-Frau ist Marina gewohnt, zu kämpfen. Mit der gleichen Entschlossenheit, mit der sie dafür gekämpft hat, ihre Identität zu leben, pocht Marina konsequent und entschieden auf ihr Recht auf Trauer.

Die chilenische Sängerin und Schauspielerin Daniela / Dani Vega ist in ihrer Rolle als unbeugsame Marina ebenso fantastisch wie die Titelheldin. Sebastián Lelio, der mit UNA MUJER FANTASICA an der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären für das beste Drehbuch und dem Teddy Award ausgezeichnet wurde und bereits mit GLORIA (2013) meisterhaft eine starke Frauenfigur ins Zentrum rückte, gilt neben  Pablo Larraín und Andrés Wood als eine der führenden Figuren des post-diktatorischen Chilenischen Kinos. 

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Do 14. 20:15
Fr 15. 19:00
So 17. 16:00

 

Bauer unser – Billige Nahrung teuer erkauft
Regie: Robert Schabus, A 2016, deutsch, 92’, ab 12

So muss heile Welt aussehen: fernab vom Grossstadtbetrieb, eingebettet in fruchtbarer Natur zwischen Wiesen und Bergen. Weit strecken sich die Acker über das Land, von keiner Autobahn, keinem Fabrikschlot, keinem Einkaufszentrum gestört. Nur ferne am Rand der Felder erhebt sich wie das Gestalt angenommene Glück ein Bauernhof.

Doch den Betreiber des österreichischen Bauernhofs plagen Sorgen. Er spürt schon lange die Schattenseiten der totalen Technisierung seines Betriebs. Soviel Milch wie sein Hof vor ungefähr 30 Jahren jährlich produziert hat, schlürfen seine Maschinen heute in knapp fünf Tagen aus den Kuheutern. Der Konsument fragt nach billigen Produkten, die Bauern sehen sich gezwungen, mehr zu produzieren. 350'000 Bauernhöfe machen in Europa jährlich dicht, in Frankreich nehmen sich pro Monat 50 Bauern das Leben. Das Bangen um die Existenz ist allgegenwärtig. Wen trifft's als Nächsten?

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Fr 15. 14:00

 

Wadjda
Regie: Haifaa Al-Mansur, D/Saudi-Arabien 2012, deutsch, 96’
Generationen-Projekt mit der Oberstufe Thusis

Wadjda ist ein zehnjähriges Mädchen und lebt in Riad. Jeden Morgen wirft sie sehnsüchtige  Blicke auf ein grünes Fahrrad, das in einem Spielzeuggeschäft angeboten wird. Doch Mädchen in Saudi-Arabien ist es untersagt, mit dem Rad zu fahren und ohnehin fehlt Wadjda das nötige Geld. Trotzdem will sie sich diesen Traum um jeden Preis erfüllen. Als ihr Plan auffliegt, droht ihr sogar der Verweis von der Schule. Einen letzten Trumpf hält sie aber noch in der Hand.

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Sa 16. 20:15

 

Kinodisco
La pazza gioia
Regie: Paolo Virzi, I 2016, I/d, 118’, ab 16

Beatrice (Valeria Bruni Tedeschi) glaubt, eine Frau von Welt zu sein: Sie denkt, sie habe Einfluss und Beziehungen zu den Grossen, Schönen und Reichen. Dabei lebt sie einen äusserst exzessiven Lebensstil, stets gekleidet in Designerroben und besprüht mit den teuersten Düften. Momentan verweilt sie aber in einer psychiatrischen Klinik. Dort trifft sie auf die geheimnisvolle, schweigsame und tätowierte Donatella (Micaela Ramazzotti), welche tiefgründigere Probleme zu haben scheint und deswegen an Depressionen leidet.

Die beiden ungleichen Frauen freunden sich an, meistern den Alltag in der Klinik und ergreifen die sich bietende Gelegenheit zur Flucht beim Schopf. Auf der Suche nach der Vergangenheit, in welcher Beatrice zu leben scheint, und nach der Zukunft, welche sich Donatella so sehr versöhnlich wünscht, geraten die beiden psychisch Angeschlagenen in ein Abenteuer und entdecken, dass sie sich doch ähnlicher sind, als sie angenommen hatten.

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