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April 2017



Mi 12.
Do 13.
Sa 15.
Sa 15.
So 16.
Mo 17.




20:15
20:15
19:00
21:30
20:15
20:15

 


Lion
The Other Side of Hope
Lion
The Other Side of Hope
Lion
The Other Side of Hope



Do 20.
Fr 21.
Fr 21.
Sa 22.
sa 22.
Sa 22.
So 23.
So 23.




19:00
19:00
21:30
16:30
19:00
21:15
16:30
20:15

 


Faust (Opernabend)
Alptraum - Das letzte Abenteuer (Mit Filmgespräch)
Double peine
Bibi & Tina: Tohuwabohu total
Double peine
Alptraum - Das letzte Abenteuer
Bibi & Tina: Tohuwabohu total
Double peine



Do 27.
Fr 28.
Fr 28.
Sa 29.
Sa 29.
So 30.




20:15
19:00
21:30
19:00
21:30
20:15

 


Graduation - Baccalauréat
Graduation - Baccalauréat
Mal de pierres
Mal de pierres
Graduation - Baccalauréat
Mal de pierres






 



 

Mai 2017



Mi 3.
Do 4.
Fr 5.
Sa 6.
Sa 6.
Sa 6.
So 7.




20:15
20:15
20:15
16:30
19:00
21:30
20:15

 


Unerhört Jenisch

Beauty and the Beast
Hintertür - Schlagzeug und Pingdugonggong (Bühne)
Beauty and the Beast
Beauty and the Beast
Unerhört Jenisch
Beauty and the Beast



Mi 10.
Do 11.
Fr 12.
Fr 12.
Fr 12.
Sa 13.
So 14.




20:15
20:15
14:00
19:00
21:30
20:15
20:15

 


A United Kingdom
Der junge Karl Marx
Auf dem Weg zur Schule (kintop)
A United Kingdom
Der junge Karl Marx
Death at a Funeral
A United Kingdom



Mi 17.
Do 18.
Fr 19.
Sa 20.
Sa 20.
Sa 20.
So 21.
So 21.




14:45
20:15
19:00
16:30
19:00
21:15
16:30
20:15

 


Der Gigant aus dem All (Zauberlaterne)
Gimme Danger
I due Foscari (Opernabend)
Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf (3D)
Die göttliche Ordnung
Gimme Danger
Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf (3D)
Die göttliche Ordnung



Do 25.
Fr 26.
Fr 26.
Sa 27.
Sa 27.
So 28.




20:15
19:00
21:15
19:00
21:30
20:15

 


Staatenlos - Klaus Rozsa, Fotograf
Love & Friendship
Staatenlos - Klaus Rozsa, Fotograf
The Bugattis - A Familiy Affair and a One-Man Show
Love & Friendship
The Bugattis - A Familiy Affair and a One-Man Show


 

Mi 12. 20:15 (E/d/f)
Sa 15. 19:00 (deutsch)
So 16. 20:15 (E/d/f)

 

Lion
Regie: Garth Davis, Aus 2016, 12’, ab 12/14

Als der 5-jährige indische Junge Saroo am Bahnhof in einen Zug einsteigt, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändert. Plötzlich findet er sich alleine - weit von seiner Familie entfernt - in der rauen Grossstadt Kalkutta wieder. Jahre später lebt Saroo in gut situierten Verhältnissen: Sein Weg hat ihn von den Strassen Kalkuttas in ein Waisenhaus geführt, wo er von Sue und John Brierley, einem genauso liebevollen wie wohlhabenden Paar, adoptiert und nach Australien mitgenommen wurde. 20 Jahre lang hat Saroo seine Vergangenheit zu vergessen versucht, aber der Drang, die Fäden seiner Kindheit in Indien wieder aufzunehmen, ist stärker. Mit Hilfe seiner trüben Erinnerungen und den Vorzügen des Internets macht sich Saroo auf eine abenteuerliche Reise in die eigene Vergangenheit. Das epische Drama «Lion» basiert auf dem autobiografischen Bestseller «A Long Way Home» von Saroo Brierley.

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Do 13. 20:15
Sa 15. 21:30
Mo 17. 20:15

 

The Other Side of Hope
Regie: Aki Kaurismäki, FI/D 2017, Finnisch/d/f, 98’, ab 10/14

Khaled gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Der junge Syrer beantragt Asyl, ohne grosse Erwartungen an seine Zukunft. Der Finne Wikström handelt mit Männerhemden. In der Mitte des Lebens angekommen verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und kauft ein heruntergewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die Behörden Khaled in seine Heimat zurückschicken wollen, beschliesst er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn im Hof seines Lokals. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in dem ramponierten Mann - und eigentlich könnte er ja einen Tellerwäscher brauchen.
«The Other Side of Hope» wurde an der Berlinale mit einem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. Kaurismäkis neues Meisterstück ist voller Herz und von Hoffnung beseelter Melancholie. Es ist nach «Le Havre» der zweite Teil von seiner Hafenstadt-Trilogie und zeigt das Leben als stetes Wechselspiel von Sehnsucht, Enttäuschung und Glück. Natürlich fehlt auch diesmal nicht, was Kaurismäkis Filme so unverwechselbar macht: trockener Humor, pointierte Dialoge, unvergessliche Musik und herausragend komponierte Bilder. Kein Zweifel, mit der Kino-Perle «The Other Side of Hope» ist der finnische Kultregisseur auf dem Höhepunkt seiner Kunst.
Berlinale 2017: Silberner Bär für Beste Regie

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Do 20. 19:00

 

Opernabend
Faust

Berührend und voller Leidenschaft erzählt Charles Gounod die »Faust«-Geschichte als Liebestragödie und Parabel über das ewige Verlangen nach dem Unerreichbaren. Um den Preis seiner Seele erlangt Faust von Méphistophélès Jugend und Liebeslust zurück. Er verliebt sich in die blut- junge Marguerite, verlässt sie jedoch bald wieder, getrieben von der unstillbaren Gier nach Leben. Marguerite, die ein Kind von ihm erwartet, bleibt in Verzweiflung und von der Gesellschaft geächtet zurück. Als sie ihr Baby tötet, wird sie von der weltlichen Gerichtsbarkeit zum Tode verurteilt, darf jedoch auf Erlösung im Himmel hoffen. Faust aber, zum Mörder an Marguerites Bruder geworden und unlösbar an Méphistophélès gebunden, sucht vergeblich Seelenfrieden.
Eine Aufnahme aus dem Teatro Regio Torino aus dem Jahr 2015

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Fr 21. 19:00
anschl. Filmgespräch mit dem Regisseur

Sa 22. 21:15

 

Alptraum – das letzte Abenteuer
Regie: Manuel Lobmaier, CH 2016, D/Dialekt, 88’, ab 12

Einmal eine Auszeit nehmen und die Natur spüren. So die Vorstellung der beiden Jugendfreunde Manu und Robin. Mit viel Enthusiasmus, einer Kamera und einem Handbuch im Gepäck wagen die beiden das Abenteuer Alp. Das Ziel: Ihre alte Freundschaft wieder zu beleben, Freiheit zu finden und dazu zusammen einen Film über den gemeinsamen Alpsommer zu drehen. Doch die unbarmherzige Natur, Rivalitäten um die Schafhirtin der Nachbaralp, Krankheit und Tod von Tieren lassen den Traum dahinschmelzen. Herausgekommen ist ein Alpfilm ohne geschmückte Kühe und Schweizerkreuze, schonungslos, mit viel Wucht, ehrlich - und manchmal einfach zum Schiessen komisch.

Das Filmgespräch im Anschluss an die Vorführung wird von Casper Nicca geleitet.

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Fr 21. 21:30
Sa 22. 19:00
So 23. 20:15

 

Double peine
Regie: Lea Poop, CH/Kanada 2016, OV/d, 100’, ab 16

Zwei Drittel aller Frauen, die weltweit im Gefängnis sitzen, sind Mütter. Fast drei Viertel von ihnen sind alleinerziehend. Weder ihre noch die Bedürfnisse ihrer Kinder werden vom Justizsystem berücksichtigt. Was passiert mit den Buben und Mädchen, während ihre Mütter in Haft sind? Wo und wie leben sie, was beschäftigt sie? Léa Pool hat den Alltag einiger dieser Kinder begleitet - in Nepal, Kanada, Bolivien und den USA. Die kanadisch-schweizerische Regisseurin zeigt zudem, wie unabhängige Organisationen versuchen, den Mädchen und Jungen ein Zuhause zu bieten und ihnen regelmässige Kontakte zu ihren Müttern zu ermöglichen.
«Double peine» ist ein engagierter, subtiler und eindringlicher Film über ein so aktuelles wie relevantes Thema, das bislang kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhalten hat.

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Sa 22. 16:30
So 23. 16:30

 

Bibi & Tina: Tohuwabohu total
Regie: Detlev Buck, D 2016, deutsch, 111’, ab 6/8

Die Hexe Bibi Blocksberg und ihre beste Freundin Tina sind wieder einmal auf ihren Pferden unterwegs, als sie auf den schüchternen Jungen Aladin treffen. Er gibt vor, Syrer zu und auf der Flucht vor dem Krieg zu sein. Irgendwie scheint aber noch mehr hinter seiner Geschichte zu stecken, denn schon bald werden die drei von einer Gruppe verrückter Möchtegerngangster verfolgt.
Dass Aladin gelogen hat, wird klar, nachdem das Trio auf zwei tatsächlich aus Syrien stammende Flüchtlinge trifft, welche ihnen nun auch bei der Flucht vor den Bösewichtern helfen. Einer von ihnen hat es auf Tina abgesehen, welche jedoch bereits in festen Händen ist. Ihr Freund Alexander von Falkenstein hat zurzeit etwas andere Probleme, da sein Vater einen Deal mit dem fiesen Immobilienmagnaten Trumpf eingegangen ist und Burg Falkenstein in Gefahr schwebt.

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Do 27. 20:15
Fr 28. 19:00
Sa 29. 21:30

 

Graduation - Baccalauréat
Regie: Cristian Mungiu, Rumänien 2016, OV/d, 127’, ab 14

Für das Glück seiner Tochter Eliza würde Romeo alles tun. Er und seine Frau leben in Rumänien, Eliza wohnt noch zu Hause und steht kurz vor der Matura. Besteht sie diese, winkt ein Studienplatz in England und damit eine bessere Zukunft. Doch vor den letzten Prüfungen bringt ein dramatisches Ereignis die junge Frau völlig aus dem Konzept, ihr Abschluss steht auf dem Spiel. Romeo will Eliza unbedingt helfen - sogar auf Kosten seiner eigenen Werte und Prinzipien. Dabei gerät er an korrupte Beamte, die ihre Unterstützung von Gegenleistungen abhängig machen...
Cristian Mungiu erzählt sensibel, psychologisch spannend, mit grossartigen Schauspielern von einer Vater-Tochter-Beziehung. Und er beleuchtet das Leben in einer Gesellschaft, die nach dem System „eine Hand wäscht die andere“ funktioniert. Stilistisch erinnert sein herausragend gemachter, vielschichtiger Film an Werke des Kultregisseurs Michael Haneke. Am Festival Cannes wurde Mungiu für «Graduation» hochverdient mit dem Regie-Preis ausgezeichnet.

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Fr 28. 21:30
Sa 29. 19:00
So 30 20:15

 

Mal de pierres
Regie Nicole Garcia, F 2016, F/d, 120’,ab 14/16

Gabrielle, die Tochter einfacher Gutsbesitzer aus der Provence, verbringt ihr Leben in Mitten von duftenden Lavendelfeldern. Der Alltag ist ihr zu banal, doch die Realität ist ihren wilden Tagträumen von grenzenloser Leidenschaft nicht gewachsen. Gabrielles Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, als sie mit dem spanischen Landarbeiter José zu verheiraten. Zur Kur in den Schweizer Bergen lernt sie den charmanten Offizier André Sauvage kennen und entflammt in bedingungsloser Liebe. Die gemeinsame Zeit der Liebenden ist begrenzt und trotz der Rückkehr zu ihrem treuen Ehemann, träumt Gabrielle doch weiter davon, einst mit ihrer grossen Liebe André vereint zu sein. «Mal de pierres» ist eine Verfilmung des Romans „Die Frau im Mond“ von Milena Agus.

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Mi 3. 20:15
Sa 6. 21:30

 

Unerhört Jenisch
Regie: Karoline Arn, Martina RiederDialekt, 92’, ab 10

Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. «Unerhört jenisch» erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.

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Do 4. 20:15 (E/d/f)
Sa 6. 16:30 (deutsch)
Sa 6. 19:00 (deutsch)
So 7. 20:15 (E/d/f)

 

Beauty and the Beast
Regie: Bill Condon, USA 2017, 129’, ab 6/10

Vor langer Zeit lebte in Frankreich ein genusssüchtiger Prinz, der in Prunk und Überfluss lebte, aber keine Liebe in seinem Herzen hatte. Als eines Abends eine arme Bettlerin um Zuflucht im Schloss bat, wies er sie fort. Die Bettlerin warnte ihn, er solle nicht nach dem Äussern urteilen, doch sie fand kein Erbarmen. Die Bettlerin war aber eine Zauberin, die den hochnäsigen Prinzen für seine Herzlosigkeit bestrafte: Sie verwandelte ihn in ein abscheulich aussehendes Biest und verzauberte mit ihm auch seinen gesamten Hofstaat. Nur wenn das Biest lernen sollte, jemanden zu lieben und diese Liebe auch erwidert wird, kann der Fluch gebrochen werden.

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Fr 5. 20:15

 

Bühne

Die Hintertür - Schlagzeug und Pingdugonggong
Ein KlangTanzTheater mit Fritz Hauser, Rob Kloet & Peter Conradin Zumthor - Uraufführung

Was geschieht, wenn drei sehr unterschiedliche Schlagzeuger aufeinander treffen? Für das Bühnenprojekt «Die Hintertür» bündeln der Basler Soloschlagzeuger Fritz Hauser, der Holländer Rob Kloet und der vielseitige Bündner Trommler Peter Conradin Zumthor erstmals ihre Energien und Phantasien. Gemeinsam wollen sie über die Trommelränder hinausschauen. Aber «Die Hintertür» ist weder Konzert noch ein auf literarischer Vorlage erarbeitetes Theaterstück. Vielmehr verzahnen sich hier Klang, Geräusch und Rhythmus unkonventionell und unterhaltsam mit Gestik, Mimik und Bewegung.

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Mi 10. 20:15 (E/d)
Fr 12. 19:00 (deutsch)
So 14. 20:15 (E/d)

 

A United Kingdom
Regie: Amma Asante, UK 2016, 111’, ab 12

Ja! sie liebe ihn, meint Ruth, als sie vom Heiratsantrag ihres charismatischen Begleiters kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs in London überrascht wird. Was als scheinbar konventionelle Romanze beginnt, erweist sich bald als Begegnung mit revolutionären Auswirkungen. Denn die Heirat zwischen Ruth Williams und dem Afrikaner Seretse Khama wird nicht nur aus pur rassistischen Motiven missbilligt.
Seretse ist der künftige König von Botsuana, Ruth eine einfache Büroangestellte. So stellen sich auch Seretses Onkel und sein Volk gegen die frisch Vermählten. Aber auch die Britischen Kolonialherren wollen den jungen Machthaber verhindern, denn statt als souveräner König gedenkt dieser sein Land als demokratisch gewählter Präsident in die Zukunft zu führen.
«A United Kingdom» basiert auf Susan WIlliams Roman «Colour Bar», einer wahren Geschichte.

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Do 11. 20:15
Fr 12. 21:15

 

Der junge Karl Marx
Regie: Raoul Peck, F/D/Be 2017, OV/d, 118’, ab14

Wir schreiben Jahr 1844. Karl Marx ist 26 Jahre alt und lebt am Existenzminimum im Pariser Exil. Zusammen mit seiner Frau Jenny und einem Berg an Schulden versucht er alles, um an Geld zu kommen. Dem Herausgeber seiner politisch-ökonomischen Artikel liefert er diese stets zu spät ab und gilt als unzuverlässig. In der Redaktion eines Verlegers lernt er den Fabrikbesitzer-Sohn Friedrich Engels kennen, dessen Vater in Manchester mehrere Webstofffabriken mit Hunderten Angestellten besitzt. Aus einem anfänglichen Misstrauen einander gegenüber entsteht bald eine tiefe Freundschaft und eine politische Verbundenheit.
Ihre Ideologien gleichen sich: Engels beobachtet in den eigenen Produktionshallen die Ausbeutung der Arbeiterklasse, beginnt sich von seiner bourgeoisen Klasse zu lösen und verfasst Schriften, welche denjenigen Karl Marx' sehr ähnlich sind. Gemeinsam setzten sie es sich zum Ziel, der Arbeiterbewegung eine Stimme zu geben, die Unterdrückten zu vereinen und der anstehenden Revolution einen theoretischen Überbau zu geben.

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Fr 12. 14:00

 

Auf dem Weg zur Schule
Regie: Pascal Plisson, F 2012,  deutsch, 77'

Der französische Regisseur Pascal Plisson begleitet vier Kinder auf ihrem Schulweg. Für Jackson und seine Schwester in Kenia sind die 15 Kilometer durch wilde Natur ein gefährliches Abenteuer. Carlito aus Argentinien kommt da mit seinem Pferd rascher voran, mit auf dem Sattel die kleine Schwester. Samuel aus Indien kann wegen Kinderlähmung nicht gehen und so schleppen ihn seine Brüder jeden Tag durch schwieriges Gelände auf dem Rollstuhl zur Schule. Und da ist noch Zahira aus Marokko, die jede Woche vier Stunden mit ihren Freundinnen durch die Berge marschiert. Fürsorglich helfen sich die Kinder gegenseitig, im Wissen, was Bildung für sie bedeutet. Ein berührendes Thema, porträtiert in atemberaubenden Landschaften.

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Sa 13. 20:15

 

Death at a Funeral
Regie: Frank Oz, USA, UK, D, Ne 2007, OV/d, 90’

Muppetschöpfer und KomödienfachmannFrank Oz sorgt hier für pechschwarzes Spitzenentertainment, wenn auf einer Beerdigung nach allen Regeln der Komödienkunst ein Ensemble in heilloses Chaos verstrickt wird.
Die Trauerfeier für Daniels Vater wird zum Tollhaus: Erst wird die Leiche vertauscht, dann weigert sich sein als Literat erfolgreicher Bruder, die anteiligen Kosten zu übernehmen. Ein Onkel geht allen mit seiner Nörgelei auf den Geist. Der Verlobte einer Cousine ist versehentlich auf Drogentrip und verstört den zukünftigen Schwiegervater. Und ein Gast in Zwergengestalt versucht, mit sexuell pikanten Fotos des Verstorbenen Schweigegeld zu erpressen.

Nach dem Film Verwöhn-Apéro und ab 22 Uhr Kinodisco

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Mi 17. 14:45

 

Zauberlaterne
Der Gigant aus dem All


Der neunjährige Hogarth hat eine blühende Fantasie. Als er im Restaurant, in dem seine Mutter arbeitet, ein paar Fischer von einem riesigen Roboter erzählen hört, der angeblich aus dem All ins Meer gestürzt sein soll, macht er sich unverzüglich auf die Suche nach ihm. Und diesmal bildet er sich nichts ein: Was er im Wald findet, ist ein 15 Meter grosser stählerner Gigant mit Appetit auf Metall. Dumm nur, dass sich der ausserirdische Riese ausgerechnet das Elektrizitätswerk aussucht, um seinen Heisshunger zu stillen.

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Do 18. 20:15
Sa 20. 21:15

 

Gimme Danger
Regie: Jim Jarmusch, USA 2016, E/d, 108’, ab 14

Er ist eine der charismatischsten Figuren der Musikszene. Seine entfesselten, lasziven Auftritte mit entblösstem Oberkörper sind legendär: Iggy Pop, der mit The Stooges in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre die Musik-, Underground- und Subkultur revolutionierte und das Establishment schockierte. Die Band löste sich mehrmals auf, vereinte sich neu und wurde 2010 in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen. Ihr kraftvoll-fiebriger Sound mit Elementen aus Rock, Blues, R 'n' B und Free Jazz gilt als Ursprung des Punkrocks, inspirierte Bands und Musiker wie die Sex Pistols, David Bowie oder John Cale.
Jetzt hat Jim Jarmusch einen Film über den «Godfather of Punk Rock» Iggy Pop und The Stooges realisiert. «Gimme Danger» erzählt von ihren Erfolgen, Drogeneskapaden, Trennungen und Wiedervereinigungen. Jarmusch entlockt dem hochintelligenten Freigeist Iggy Pop - der übrigens in seinen Filmen «Dead Man» und «Coffee and Cigarettes» mitgespielt hat - viel Persönliches. Der amerikanische Kultregisseur verwebt Interviews mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen von Gigs und packendem Archivmaterial zum damals brodelnden kulturellen und politischen Zeitgeist. «Gimme Danger» ist ein elektrisierend-verspielter Film - und eine Liebeserklärung an den unvergleichlichen Iggy Pop und The Stooges.

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Fr 19. 19:00

 

Opernabend
I due Foscari
Oper von Giuseppe Verdi in einer Aufnahme aus der Scala di Milano von 2016

Plácido Domingo führt in Mailand vor, wie man eine ideale Rolle ohne banalen Effekt zeichnet: allein aus dem Wort und einer lebenslangen Verinnerlichung von Verdis Idiom. Haar und Bart sind mittlerweile völlig ergraut, doch das unverwechselbare Timbre hört man noch immer. Plácido Domingo zeigt, dass die Rolle des Francesco in Giuseppe Verdis Oper «I due Foscari» zu den glücklichsten Funden gehört. Verdis Frühwerk von 1844 erzählt die historisch verbürgten Ereignisse um den venezianischen Dogen als Geschichte eines Mannes, der kurz vor dem Ende seines Lebens alles verliert: Francesco Foscari muss als oberster Repräsentant Venedigs den eigenen Sohn verbannen helfen, bevor er selbst die Macht einbüsst. Nachtschwarz ist der Pessimismus dieser Oper, in der das Gemeinwesen vollständig korrupt ist und der Einzelne immer schon auf rätselhafte Weise schuldig.

Chor und Orchester des Teatro alla Scala
Schülerinnen und Schüler der Scuola di Ballo dell'Accademia

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Sa 20. 16:30
Sa 21. 16:30

 

Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf (3D)
Regie: Kelly Asbury, USA 2017, deutsch, 89’, ab 6

Sie sind klein, blau und haben allesamt eine Funktion in ihrer Gesellschaft. Ja, bei den Schlümpfen gibt es allerlei Varianten und kurrlige Kerle, die stark, schlau, schusselig, lustig und noch viel mehr sind. Nur eine hat keine angeborene Fähigkeit: Schlumpfine. Sie, die bekannterweise vom bösen Zauberer Gargamel aus Lehm erschaffen wurde und diesen zu den Schlümpfen führen sollte, ist zwar ein beliebtes Mitglied der Schlümpfe, aber sie hinterfragt ihre Daseinsberechtigung praktisch jeden Tag.
Bei einem Abenteuer im Wald trifft sie auf ein unbekanntes Wesen, das ihren Schlümpfen nicht unähnlich scheint. Sie behält die gräuliche Kappe und macht sich schon bald darauf mit Unterstützung von Hefti (dem Starken), Schlaubi (dem Schlauen) und Clumsy (dem Ungeschickten) auf den Weg, dieses Geheimnis zu lüften.

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Sa 20. 19:00
So 21. 20:15

 

Die göttliche Ordnung
Regie: Petra Volpe, CH 2016, Dialekt/d, 96’, ab 12

Nora, eine junge Mutter und Hausfrau aus einem Appenzeller Dorf, ist still und genügsam - bis zu dem Tag, an dem sie anfängt, sich öffentlich und kämpferisch für das Frauenstimmrecht zu engagieren. Ihre Beliebtheit fängt damit an zu schwinden, und ihre Beziehung mit ihrem Ehemann Hans und ihren Kindern kommt auf den Prüfstand.
Der Film beruht auf einem realen Datum: Am 7. Februar 1971 entschieden sich die Bürger der Schweiz dafür, das Frauenstimmrecht einzuführen. Obwohl das Alpenland damit eines der letzten Länder Europas war, das diesen Schritt zur Gleichberechtigung der Geschlechter tat, war es zugleich der erste Staat, der dies durch eine Volksabstimmung beschloss.

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Do 25. 20:15
Fr 26. 21:15

 

Staatenlos - Klaus Rózsa, Fotograf
Regie: Erich Schmid, D 2016, deutsch, 96’, ab 10

Klaus Rózsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. Alle seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jüdischen Vater auf, der Auschwitz überlebte. Durch dieses hautnah erlebte Schicksal führte ihn die Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Er dokumentierte über Jahrzehnte die politischen Bewegungen von unten. Es ist diese besondere Qualität seiner Fotografie, die ihm zum Verhängnis wurde. Der Staatschutz schrieb: Weil er «Polizeiübergriffe» fotografiere, «behindert er die Arbeit der Polizei».

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Fr 26. 19:00
Sa 27. 21:30

 

Love & Friendship
Regie: Whit Stillman, Ir/Ne/F/USA 2016, E/d, 93’, ab 16

Die bildschöne und äusserst zielstrebige Lady Susan Vernon (Kate Beckinsale) besitzt zwar berüchtigt betörende Reize, aber keinen festen Wohnsitz. Um für sich und ihre Tochter eine vorteilhafte Ehe zu arrangieren, quartiert sie sich nach dem Ableben ihres Gattens bei ihrer Schwägerin (Chlöe Sevigny) und deren wohlhabenden aber äusserst unbedarften Ehemann ein. Eine Literaturverfilmung der als geheimen Perle gehandelten Romanvorlage "Lady Susan" aus den frühen Schaffensjahren von Jane Austen mit viel Biss und frischem Wind von Kultregisseur Whit Stillman in die Moderne katapultiert.

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Sa 27. 19:00
So 28. 20:15

 

The Bugattis - A Familiy Affair and a One-Man Show
Regie: Kurt Widmer, CH 2017, OV/d, 95', ab 10

DIE BUGATTIS. Eine Familienaffäre und eine One-Man-Show.
Ein Playboy in Paris, röhrende Züge, eine Rennszene von Herrenfahrerinnen und Herrenfahrern mit ihren legendären Bugatti „Brescias“ oder  dem Type 35. Elefanten und „Royales“, „Die Mona Lisa des Automobils“, eine Geliebte und mindestens drei geniale Söhne.
DIE BUGATTIS erzählt die faszinierende Geschichte einer Familienaffäre und einer One-Man-Show. Und in Zentrum dieser unsterblichen Legende, Ettore Bugatti, der innovative Designer, Ingenieur, Künstler und Erfinder, und wohl einer der starrköpfigsten Charaktere seiner Epoche. Eine Reise ins Zeitalter des Art déco, in dem selbst Autos zu Kunstobjekten wurden. Und es war Jean Bugatti, Ettores Sohn, der damals die wertvollsten Objekte der Begierde entwarf.
Möbel und Silberwerke von Carlo, Ettores Vater,  und die Bronze Skulpturen von Ettores Bruders Rembrandt gehören heute zu den meistgesuchtesten Sammlerstücken weltweit. Unterwegs mit den Bugatti Enthusiasten mit den ölverschmierten Fingernägeln. Beim Bugatti Trust, dem Gedächtnis der Bugatti Geschichte. Die Produktion der letzten aus der Serie der Bugatti Veyron. Das Automobil für Könige, das nie ein König kaufte und dutzende von Schönheiten im Automobilmuseum Kollektion Schlumpf in Frankreich.
Keinen Start wegen den Nazis, nach ¾ eines Jahrhunderts nun aber doch in der Luft: der wunderschöne Nachbau der Bugatti 100P. Peter Mullin und sein „Atlantic“, der wertvollste Bugatti überhaupt, und „Die Lady im See“.
Es ist ein Film sowohl über die Geschichte einer Familie als auch über eine gemeinsame Leidenschaft, die Menschen von heute weltweit verbindet. Der erste Film, der die ganze Geschichte erzählt. DIE BUGATTIS. Der Dokumentarfilm.

Vor der Samstagsvorstellung bietet der Regisseur Kurt Widmer eine Einführung. Im Anschluss steht er auch für Fragen zur Verfügun.

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