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André Marty
Yves Kugelmann
Andrea Hämmerle
Lisa Faessler

Richard Bertini
Christine Stemmermann

Helvetas - Ausstellung «Wasser für alle!»
Médecins Sans Frontières/ Ärzte ohne Grenzen (MSF)



 
 

Nahostgespräch
Nemanden lässt der Jahrzehnte dauernde Konflikt im Nahen Osten kalt, und die Positionen sind auch bei uns meist bezogen und unverrückbar. Bombenterror, Siedlungsbau, Selbstmordattentäter oder Mauerbau sind nur ein paar Stichworte. Aus diesem Raum kommen auch dieses Jahr Filme zu uns, die sich auf verschiedene Art und Weise mit der immer gleichen Frage auseinandersetzen: Wird ein friedliches Zusammenleben von Israelis und Arabern irgendwann möglich sein?
Drei hochkarätige Gäste, André Marty, Yves Kugelmann und Andrea Hämmerle, werden am Samstag ab 17.30 Uhr das Nahost Problem aus verschiedener Sicht beleuchten. Alle drei sind auf die eine oder andere Weise eng mit dieser Region verbunden.
Das Gespräch wird von Richard Bertini moderiert.

Im diesjährigen Programm finden sich wieder eine ganze Anzahl von Filmen aus dem Nahen Osten: «Ajami» «Das Herz von Jenin» oder «Jaffa», um ein paar zu nennen.
«Ajami» wird direkt vor dem Nahost Gespräch zu sehen sein.


 
 

André Martyandre marty
Der Journalist und Nahost-Korrespondent des Schweizer Fernsehens dürfte wohl allen ein Begriff sein. Seit 2004 arbeitet er in Tel Aviv, wo er mit seiner slowenischen Frau Masa und der bald sechsjährigen Tochter Mila lebt.
André Marty, 44, ist im Wallis aufgewachsen und hat seine journalistische Ausbildung an der Journalistenschule in St. Gallen und am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern absolviert. Nach Engagements bei diversen Zeitungen wechselte er 1997 zur Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens DRS. Von 2000 bis 2004 war er Italien- und Albanien-Korrespondent.
2007 wurde André Marty für seine Berichterstattung über den israelischen Libanonkrieg zum «Reporter des Jahres» gewählt. Nach dem Libanonkrieg begann er an der Uni Genf das Studium der Menschenrechte, ein weiterführendes Studium des humanitären Völkerrechts.


 
 

Yves Kugelmannyves kugelmann
Yves Kugelmann wurde 1971 in Basel geboren. Seit 1990 arbeitet er als Journalist, ab 1996 als stellvertretender Chefredaktor bei der Jüdischen Rundschau, wo er 1998 den Posten des Chefredaktors übernahm. Seit 2001 ist er Chefredaktor bei der JM Jüdischen Medien AG, Herausgeberin von «Tachles», «Revue Juive» und später des «Aufbau». Im Dezember 2008 hat er die JM Jüdische Medien AG übernommen. Er ist u.a. Stiftungsrat im Anne Frank Fonds.
Der Nahe Osten und darin Israels Gesellschaft ist ein Themenfeld seiner journalistischen Arbeit.


 
 

Andrea Hämmerleandrea haemmerle
Andrea Hämmerle, 63, ist im Domleschg aufgewachsen, wo er auch heute noch lebt. Sein langjähriges Mandat als SP-Nationalrat wird er noch bis zu den nächsten Wahlen behalten. Verschiedene Reisen führten ihn in den letzten 40 Jahren immer wieder in den Nahen Osten, wo er fundierte Einblicke in die Probleme dieser Region erhielt.
Andrea Hämmerle ist Präsident der parlamentarischen Gruppe Schweiz-Palästina.


 
 

Lisa Faesslerlisa faessler
Die 1946 geborene Lisa Faessler hat ihr Leben lang mit Bildern zu tun gehabt. Nach ihrer Ausbildung zur Fachfotografin nahm sie eine Tätigkeit als Teaching Assistant in der Fotoabteilung des Carpenter Center for Visual Arts, Harvard University, USA sowie als Fotografin am Anthropologie-Museum in Mexico-City auf. Es folgten eine Anstellung am Kunstmusem Basel und ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seither ist Lisa Faessler als freie Filmschaffende tätig.
Am Sonntag werden Lisa Faesslers erster «Shuar - Volk der heiligen Wasserfälle» und letzter «Trans-Cutucú – Zurück in den Urwald» Film zu sehen sein. Anschliessend gibt es ein Filmgespräch mit der Regisseurin.


 
 

Richard Bertinirichard bertini
Der Glarner Richard Bertini wurde 1952 geboren. Aufmerksamen Radiohörern ist er bekannt als langjähriger Redaktor und Kulturjournalist beim Radio DRS. Ausserdem ist Richard Bertini ein profunder Kenner von Welt-, Kultur- und Religionsgeschichte und vielgefragter Moderator und Gesprächsleiter.

Unvergessen ist ein Gespräch, das 2001 anlässlich der 11. Weltfilmtage Thusis stattfand vor dem Hintergrund des Filmes «Long Night’s Journey into Day» über die Südafrikanische Wahrheitsfindungskommission. Richard Bertini leitete dieses Gespräch, an welchem u.a. die südafrikanische Botschafterin in der Schweiz teilnahm.

 

 




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Christine Stemmermannchristine stemmermann
Christine Stemmermann ist studierte Romanistin und Übersetzerin. Sie hat in Heidelberg, Genf und Santander studiert und als Übersetzerin und Lektorin sowie als freie Journalistin gearbeitet. Unter anderem berichtet sie regelmässig für Incomindios über das Filmfestival in Fribourg.
Bilder, die fremde Welten näherrücken und andere Lebensbedingungen fühlbar machen, das ist es, was sie am engagierten Kino fasziniert. Christine Stemmermann wird am Sonntag Mittag das Gespräch mit Lisa Faessler moderieren.

 

 




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?Helvetas - Wasser für alle!
Mit der Ausstellung «Wasser für alle!» im reformierten Kirchgemeindesaal ist dieses Jahr die Entwicklungsorganisation Helvetas Gast an den Weltfilmtagen Thusis. Dazu schreibt Helvetas: «Ohne Wasser kein Leben. 1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wasser wird seit Langem verunreinigt und übernutzt. Der Schutz und die gerechte Verteilung des Wassers sind eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.»
Die Ausstellung zeigt die Hintergründe der Wasserkrise sowie globale Zusammenhänge auf. Lösungen aus der Projektarbeit von Helvetas werden vorgestellt. Fragen zum eigenen Umgang mit Wasser in der Schweiz runden das Thema ab.
Filme zum Thema an der Ausstellung und bei den «Filmtage Nord/Süd» am Mittwoch Abend.

 




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?Médecins Sans Frontières/ Ärzte ohne Grenzen (MSF)
Als Vertreter von «Médecins Sans Frontières» MSF gibt der in Chur aufgewachsene Marco Bürkli Vils eine Einführung zu dieser Hilfsorganisation und zum Film «Invisibles». Er war als Logistiker in Liberia (1996) und Somalia (2006) engagiert.
MSF ist eine weltweit tätige medizinische Nothilfe-organisation. Sie ist vor allem in Kriegs- und Krisengebieten tätig und zählt dabei auf mutige, freiwillige Mitarbeiter. 90% der Gelder gehen direkt in die Projekte. 1999 wurde MSF mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

 




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